Schwere Unwetter haben Italien erfasst. Der Zivilschutz hat für die südlichen Regionen des Landes dringliche Unwetterwarnungen ausgesprochen. Ein Erdrutsch und die stürmische See forderten vier Todesopfer.

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Starker Regen und heftiger Wind haben weite Teile Italiens getroffen. Vier Menschen starben nach Unwettern in der südlichen Region Kalabrien. Die Männer seien in der Nähe der Stadt Crotone von einem Erdrutsch getötet worden, als sie ein Rohr reparieren wollten, das wegen des Unwetters kaputtgegangen war, berichteten italienische Nachrichtenagenturen am Sonntag unter Berufung auf die Polizei. Beim Hafen von Catanzaro in Kalabrien fand die Feuerwehr einen Toten, nachdem ein Segelboot von der Strömung fortgerissen worden war.

Unwetterwarnstufe "Rot"

Am Sonntag zog eine Schlechtwetterfront über Italien, die sich am Montag noch verschärfen sollte. Der Zivilschutz hatte für weite Teile des Landes, darunter die Toskana, Umbrien, Venetien, Kalabrien und Sizilien, eine Unwetterwarnung herausgegeben.

Schulen zum Beispiel in Venedig sollten wegen Hochwassers am Montag geschlossen bleiben. Der Markusplatz war schon am Sonntag überschwemmt, wie Videos zeigten. Auch in Teilen der Toskana sollten die Schulen zu bleiben. Auf der Insel Elba stürzte eine historischer Bergwerks-Steg im Meer ein. In der Region Ligurien riefen die Behörden die höchste Unwetterwarnstufe "Rot" aus. (mc/dpa)

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