Die stürmischen Zeiten sind vorbei, nun kommt er endlich, der Frühling. Allerdings müssen sich einige Regionen unmittelbar davor noch einmal warm einpacken.

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Der Frühling 2019 kündigt sich zur Mitte der kommenden Woche an - schöne Aussichten also, nachdem in den vergangenen Wochen ein Tief nach dem anderen über Deutschland hinweggefegt ist.

"Die stürmischen Zeiten neigen sich nun langsam dem Ende entgegen", sagte Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Vorher werde es aber noch einmal kalt: In der Nacht zum Montag fallen die Temperaturen auf Werte zwischen 0 und 5 Grad. Vielerorts regnet es, in den Alpen fällt Schnee bis in die Täler.

Wetter aktuell: Am Montag sinkt sogar die Schneefallgrenze

Am Montag wechseln sich Regen-, Schnee- und Graupelschauer ab. Die Schneefallgrenze sinkt dann sogar nochmal auf bis zu 200 Meter. "Blitz und Donner runden das launige Aprilwetter ab", sagte Übel. Bei Temperaturen von bis zu 10 Grad zeigt sich auch die Sonne ab und an.

In der Nacht zum Dienstag fallen die Temperaturen auf Werte zwischen 4 und minus 5 Grad. Vielerorts kann es glatt werden. An den Alpen und den Nordrändern der Mittelgebirge rechnen die Meteorologen mit Schneeschauern, die zum Dienstag aber abklingen sollen.

Im Tagesverlauf zeigt sich dann immer öfter die Sonne, vor allem an der Nordsee und im Westen Deutschlands. Mit bis zu 11 Grad erreichen die Temperaturen an Rhein und im Emsland ihre Höchstwerte.

Wetter aktuell: Das sind die Aussichten für die kommenden Tage

Während es am Mittwoch in der Nordhälfte meist bewölkt bleibt, scheint in der Mitte und im Süden Deutschlands die Sonne. Bei Temperaturen zwischen 9 und 14 Grad, im höheren Bergland 6 Grad, bleibt es meist trocken. Zum Wochenende sollen die Temperaturen weiter steigen. "Wahrscheinlich kann sich das Frühlingshoch halten", sagte der DWD-Meteorologe.

Montag: 6 bis 10 Grad, Aprilwetter mit Graupel- und Schneeregen

Dienstag: 5 bis 10 Grad, wenig Schauer, mehr Sonnenschein

Mittwoch: 8 bis 15 Grad, freundlich und trocken

Donnerstag: 10 bis 18 Grad, viel Sonnenschein

Freitag: 14 bis 21 Grad, viel Sonne, im Norden ein paar Wolken

Samstag: 15 bis 20 Grad, freundlich, nach Norden hin sind Wolken und Schauer möglich

Wetter am Wochenende: Alles andere als frühlingshaft

In einigen Teilen Deutschlands war es am Wochenende noch ausgesprochen ungemütlich. Unter anderem Rhein, Neckar, Donau und Main führten nach starken Regenfällen deutlich mehr Wasser als üblich.

Überschwemmungen gab es am Samstag in Teilen Bayerns. In zwei Landkreisen in Niederbayern meldete der Hochwassernachrichtendienst (HND) die zweithöchste Warnstufe drei von vier, wenig später folgten Teile Oberfrankens und der Oberpfalz. Im Laufe des Sonntags entspannte sich die Lage aber.

Ebenfalls am Samstag gab es im Schwarzwald Hochwasser, wie es nur alle zwei bis fünf Jahre auftritt. Am Südrand der Schwäbischen Alb trat die Donau über die Ufer und überschwemmte Wiesen, Fußgängerwege und auch eine Kreisstraße.

In Nordrhein-Westfalen stiegen die Pegelstände des Rheins und seiner Nebenflüsse deutlich an. Am Sonntag trat die Rur teilweise über die Ufer und überschwemmte Straßen, Wiesen und Felder.

(pak/dpa)  © dpa

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