Die Welt hat noch die Bilder vor Augen, als Tropensturm "Katrina" New Orleans 2005 heimsuchte und schwer verwüstete. 14 Jahre später ruft US-Präsident Donald Trump wegen "Barry" den Notstand aus.

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In Erwartung von Tropensturm "Barry" hat US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für den US-Bundesstaat Louisiana erklärt, um rasche Bundeshilfen zu ermöglichen.

Teile von New Orleans, das vor 14 Jahren von Hurrikan "Katrina" schwer verwüstet worden war, standen bereits am Donnerstag nach heftigem Regen unter Wasser.

Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrum (NHC) könnte "Barry" am Freitagabend oder Samstagfrüh Hurrikanstärke erreichen, bevor er auf Louisianas Küste trifft.

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards, der die Bundeshilfen beantragt hatte, dankte Trump auf Twitter für die schnelle Reaktion. Zuvor hatte er vor Springfluten und schweren Überschwemmungen im Gefolge von "Barry" gewarnt.

Vorläufige Milde mit abzuschiebenden Migranten

Das Heimatschutzministerium kündigte an, ausreisepflichtige Migranten in den Notstandsgebieten vorerst nicht festzunehmen.

Damit wollte das Ministerium sicherstellen, dass Menschen in Not nicht zögern, Notunterkünfte aufzusuchen, weil sie Angst vor ihrer Abschiebung haben. Die landesweiten Razzien gegen Migranten ohne Ausweispapiere sollen an diesem Wochenende beginnen. (hau/dpa)

Vor zehn Jahren hat Hurrikan "Katrina" New Orleans und ganze Landstriche der USA ins Chaos gestürzt, weil die US-Regierung auf eine solche Naturkatastrophe nicht vorbereitet war. Aber könnte man hierzulande auf ein Unglück solchen Ausmaßes besser reagieren?

Teaserbild: © Cheryl Gerber/ZUMA Wire/picture alliance