Unwetter weltweit: Wetter-Chaos rund um den Globus

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Von
Inka Kostan

Nicht nur Deutschland hat es in den vergangenen Wochen mit Unwettern schwer getroffen. Auch Frankreich, Australien und die USA wurden von heftigen Gewittern, Stürmen und Starkregen heimgesucht.

Der Fluss Brazos hat in dieser Gegend das Rekordlevel von 16,5 Metern erreicht.
Stürme bringen in Regionen wie Australien perfekte Konditionen für Surfer mit sich. Die Folgen an der Küste sind jedoch verheerend.
Nach heftigen Regengüssen und starkem Wellengang wurden in Sydney in den vergangenen Tagen viele Häuser schwer beschädigt. Ganze Gärten mitsamt Pools wurden dabei weggespült.
Schöne Stadtstrände wurden massiv verwüstet. Weitere Stürme sind für diese Region vorausgesagt.
Der Parkplatz eines Einkaufzentrums in Brisbane, Australien, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Die Wassermassen haben große Areale geflutet.
Großes Chaos erfordert große Rettungstaten. Eine Frau schleppt Sandsacke, um Dämme zu sichern.
Doch anscheinend lassen sich nicht alle vom Wetter stören. Ein paar Jungs "surfen" auf ihren Boogie-Boards die durchweichten Hänge eines teilweise überfluteten Parks in Sydney runter.
Auch Frankreich ist von den Regemassen betroffen, wie hier in Paris. Barrieren wurden um die Seine installiert, um die Flut einzudämmen und besser kontrollieren zu können.
Das Louvre-Museum in ungewöhnlicher Kulisse. Seit mehreren Tagen leidet Paris unter Starkregen, der die Seine über das Ufer treten lässt.
Hochwasser hat Sachschäden in der ganzen Stadt verursacht und das mobile Leben in Paris stark eingeschränkt. Häuser, Autos und U-Bahnstationen wurden geflutet.
Deutschland hat es besonders hart getroffen. Unwirklich anmutende Bilder zeigen die katastrophalen Folgen der Stürme, wie hier in Braunsbach in Baden-Württemberg.
In Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg sind Rettungskräfte permanent im Einsatz. In der Nacht zu Montag stapeln Feuerwehrleute in Sauerthal Sandsäcke, um Häuser vor den Fluten nach Gewitterregen zu schützen.
Knapp eine Woche nach den verheerenden Überflutungen laufen vielerorts die Aufräumarbeiten.
Im bayerischen Polling versuchen Helfer, einen Bauernhof vor den Fluten zu schützen.
Zerstörte Matratzen werden auf einen Haufen vor einem Matratzengeschäft in Simbach am Inn (Bayern) geworfen. In der Stadt im Landkreis Rottal-Inn hatte eine Flutwelle sieben Todesopfer gefordert.
Auch die Besucher des Festival "Rock am Ring" haben das Unwetter heftig zu spüren bekommen. Durch Blitzeinschläge waren am ersten Veranstaltungstag mehr als 80 Menschen verletzt worden. Nach mehreren Warnungen wurde das Festival vorzeitig beendet.
Wie es mit dem Wetter für Deutschland weitergeht, bleibt abzuwarten. Die Unwetter-Gefahr ist noch nicht gebannt. Starke Gewitter sind in einigen Teilen Deutschlands für diese Woche angesagt.