Wetter aktuell: Neuschnee, Windböen und meterhohe Verwehungen

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Mehr als 30 Zentimeter Neuschnee, Windböen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde und meterhohe Verwehungen: Der erwartete Schneesturm hat vor allem die Mitte Deutschlands getroffen. Vorbei ist der weiße Spuk noch nicht. (hub/ff/mit Material der dpa)

Neuschnee, Windböen und meterhohe Verwehungen: Der Schneesturm hat am Sonntag und in der Nacht zu Montag vor allem die Mitte Deutschlands getroffen.
Auch in Osnabrück konnten die Räumfahrzeuge nur mit Mühe der Schneemassen Herr werden.
Selbst Hand anlegen war in vielen Fällen gefragt, so auch bei diesem festgefahrenen Transporter in Münster.
Ein Räumfahrzeug fährt an der historischen Uhr am zentralen Platz Kröpcke im Stadtzentrum Hannovers entlang.
Viel Arbeit gab es auch für die Berliner Räumfahrzeuge. Die Hauptstadt versinkt im Schnee.
Auf dem Tempelhofer Feld zeigten die Berliner Wintersportler ihre Fähigkeiten.
Auch die Niederlande wurden vom Schnee getroffen - zur Freude vieler Familien, die die ungewohnte weiße Pracht genossen.
Am Montag soll es mit hartem Winterwetter weitergehen: Der Deutsche Wetterdienst warnte in der Nacht vor teils kräftigen Schneefällen mit meist zehn bis 25 Zentimetern Neuschnee in der ersten Tageshälfte in der Mitte Deutschlands.
Tief "Tristan" über Mitteleuropa und dem zentralen Mittelmeer bringt im Zusammenspiel mit Hoch "Gisela" über Skandinavien weitere eisige Luft.
Betroffen sind vor allem Nordosthessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Auch in anderen Bundesländern müssen die Menschen weiter mit Einschränkungen durch den Wintereinbruch rechnen.
"Nach dem schnee- und windreichen Wochenende kommt nun aus Osten die große Kälte auf uns zu", sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag.
Mit Schnee muss weiter gerechnet werden, allerdings fällt dieser nicht mehr so intensiv wie am Wochenende.
Die Deutsche Bahn muss ihren Fahrplan gehörig einschränken. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) rät den vom Schneechaos betroffenen Menschen in Deutschland, am Wochenbeginn besser zu Hause zu bleiben. Man könne nicht garantieren, im Laufe des Montags den Bahnverkehr wieder zum Laufen zu bekommen.
Besser klappt die Fortbewegung auf Langlaufskiern - so wie hier in Münster.
Dortmunder Straßenkunst - ausnahmsweise nicht in Schwarz-Gelb, sondern in Schneemann-Weiß
Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) haben wegen der Wetterlage ihre Straßenbahnen in die Depots geholt, der Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt.
In der Magdeburger Innenstadt ging am Sonntag nicht mehr viel.
Auch Privatpersonen kennen das Problem: Der Schnee muss weg.
Der Verkehr auf den Autobahnen leidet massiv unter den Schneemassen - wie hier auf der A3 bei Oberhausen.
Die Schneefälle sollen erst am Dienstag größtenteils nachlassen.