Viele Menschen scheuen sich davor, mit Hefe zu backen. Dabei werden Hefezopf oder Apfelkuchen erst dadurch so richtig fluffig. Mit diesen Tipps und Tricks gelingt Ihnen das Backen mit Hefe im Handumdrehen.

Mehr Ratgeberthemen finden Sie hier

Wie lange muss ein Hefeteig gehen? Wie warm sollte das Wasser sein, in das man die Hefe einrührt? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Backen mit Hefe finden Sie hier.

Was kann man beim Backen mit Hefe falsch machen?

Wenn der selbst gebackene Hefezopf oder Apfelkuchen nicht so fluffig wird wie beim Bäcker, rätseln viele, was sie falsch gemacht haben. Das kann an der Hefe liegen. "Sobald Hefe im Spiel ist, braucht es Geduld", erklärt Julia Flach in der Schauküche der Deutschen Innungsbäcker auf der Internationalen Grünen Woche, die noch bis zum 26. Januar läuft.

Da könne drei Mal im Rezept stehen, dass man den Teig 20 Minuten gehen lassen soll, bevor er in den Backofen kommt. "Wenn das Volumen noch nicht stimmt, muss man manchmal auch länger warten", so Flach.

Wer ungeduldig ist, dürfe sich nicht wundern, wenn der Kuchen hart statt locker geworden ist. Gerade im Winter, wenn die Temperaturen in der Küche vielleicht etwas kühler sind, müsse man mit der doppelten Zeit zum Gehen rechnen.

Wasser darf nicht heiß sein

In vielen älteren Hausfrauen-Rezepten stehe auch, dass man die Hefe mit warmem Wasser anrühren soll.

Das Wasser dürfe dabei nur lauwarm und nicht heiß sein, mahnt Flach. "Sonst wird das Backwerk zum Brett", sagt sie. In der Fachsprache heiße es dann: "Die Hefe stirbt ab". (tae/dpa)

Bildergalerie starten

Leckereien zu Ostern: So schlemmt die Welt an den Feiertagen

Ob Osterlamm oder Hefezopf: Wenn an Ostern die Familie zusammenkommt, dann wird geschlemmt. Das ist nicht nur hierzulande so, sondern in aller Welt. Wir verraten Ihnen, was in anderen Ländern an den Feiertagen auf den Tisch kommt.