Brokkoli erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. Eine besondere Sorte schmeckt etwas mehr nach Kohl: Wilder Brokkoli.

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Wilder Brokkoli ist eine besondere Sorte des beliebten Gemüses. Wie er sich von seinen Artgenossen unterscheidet? Er ähnelt geschmacklich einer Kohl-Art.

Während es herkömmlichen Brokkoli fast überall gibt, ist wilder oder italienischer Brokkoli meist nur auf Wochenmärkten oder im Feinkosthandel erhältlich. Die Suche kann sich für experimentierfreudige Esser aber lohnen, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Unterschiedliche Namen für wilden Brokkoli

Wilder Brokkoli hat von Oktober bis April Saison. Er wird auch Stängelkohl oder Stängelbrokkoli genannt. In seiner Heimat Apulien gilt Cime di Rape als Nationalgericht und wird gern zu Pasta gereicht - in Olivenöl mit Peperoni, Knoblauch und Sardellen gedünstet. Als Beilage zu Fisch oder Fleisch schmeckt er aber auch.

"Die Garzeiten sind allerdings etwas kürzer", sagt Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Deshalb eigne er sich vor allem für Wok-Gerichte. Sind die Knospen bereits aufgegangen, schimmern die Köpfe leicht gelblich. Deshalb gelte: "Je grüner, um so frischer", so Bickelmann.

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Kombination mit Chili oder Ingwer

Im Vergleich zur heimischen Variante schmeckt er manchmal leicht bitter. Wer diese Note nicht mag, sollte das Gemüse vor der Verwendung kurz blanchieren. Gut abrunden lässt sich der typische Geschmack mit Chili oder Ingwer.

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(dpa/tmn/wag)

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