Wolf im Fluss
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Flamingos
Im Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn im Münsterland können Sie tatsächlich wildlebende Flamingos beobachten. Die rosa Vögel kommen jedes Jahr im März aus ihrem Winterquartier an der niederländischen Küste zurück, brüten in dem Wald- und Moorgebiet und ziehen hier ihre Jungen auf.
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Murmeltiere
Niedlich sehen sie aus, die beiden jungen Alpenmurmeltiere auf einer Alm im Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten. Ursprünglich kommen Murmeltiere aus Kanada, doch Wanderer können auf die zotteligen Nager auch in den Berchtesgadener Alpen, den Bayerischen Kalkhochalpen, dem Karwendel- und Wettersteingebirge sowie in den Allgäuer Alpen treffen. Meistens können Sie die Tiere hören, bevor Sie sie sehen, da sie hoch pfeifen, wenn sie Gefahr wittern.
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Luchse
Im Harz können Sie theoretisch tatsächlich auf Luchse treffen. Die Raubkatzen sind jedoch sehr scheu und durch ihre Fellfarbe im Unterholz perfekt getarnt. Es kann aber nie schaden, die Augen offenzuhalten. Die Katzen kommen vor allem in der Nähe von Sankt Andreasberg in Niedersachsen vor, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich aber auch bis nach Sachsen-Anhalt, Thüringen und sogar nach Hessen.
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Wisente
Nein, das ist kein amerikanischer Bison, sondern die europäische, kleinere Variante: ein Wisent. Dieses Exemplar hier befindet sich auf Nahrungssuche im Naturschutzgebiet Döberitzer Heide in Brandenburg. Dort sind die 800 Kilogramm schweren Kolosse zu Hause.
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Die Rinder galten in Europa eigentlich als ausgestorben, haben aber in dem Naturschutzgebiet ihre Population seit 2010 wieder vergrößern können. Dort leben sie in einer 1.850 Hektar großen Kernzone und bilden die größte Herde Deutschlands.
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Papageien
In deutschen Großstädten können Sie stellenweise tatsächlich Papageien sichten. Besonders vertreten ist der Halsbandsittich (Foto), aber auch die Gelbkopfamazone, den Mönchsittich und den Großen Alexandersittich können Sie entdecken. Die meisten von ihnen sind aus Gefangenschaft geflüchtet oder wurden frei gelassen.
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Gelbkopfamazonen (Foto) und Halsbandsittiche sind in freier Wildbahn bereits seit mehr als drei Generationen vertreten und gelten daher schon fast als heimisch. In Düsseldorf, Bonn, Köln oder Hamburg leben sie in Kolonien von mehreren hundert Tieren.
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Wölfe
Hier läuft ein Wolf durch den Schlamm am Ufer eines Fischteiches in der Lausitz in Sachsen. In dem Gebiet sind seit dem Jahr 2000 wieder frei laufende Wölfe unterwegs, um die fünf Rudel sollen es wohl sein. Es werden sogar sogenannte "Wolfsspaziergänge" für Touristen angeboten.
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Auch gibt es Aussichtspunkte, von denen aus Wölfe mit genügend Abstand und etwas Glück beobachtet werden können. In der sächsischen Oberlausitz gibt es die höchste Wolfsdichte in ganz Europa und dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, eines der scheuen Tiere zu entdecken, nicht sonderlich hoch - ihr Heulen kann man allerdings öfter hören.
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Wildpferde
Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist bekannt als die "Stadt der Wildpferde". In dem Naturschutzgebiet "Merfelder Bruch" leben das ganze Jahr über rund 400 wilde Pferde.
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Ein ganz besonderes Schauspiel bieten im Frühjahr die wild geborenen Fohlen. Um Revierkämpfe und Inzucht zu vermeiden, werden beim Wildpferdefang, der jedes Jahr am letzten Samstag im Mai stattfindet, die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen.
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Robben
Auf Helgoland in Schleswig-Holstein können Sie vielleicht Kegelrobben (Foto) oder Seehunde entdecken. Schätzungen zufolge wurden im vergangenen Jahr um die 800 Jungtiere geboren. Wer sie sehen möchte, sollte unbedingt ein Fernglas dabei haben. Denn selbst wenn die Tiere am Strand liegen, sollen Schaulustige mindestens 30 Meter Abstand halten - besser mehr.
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Wale
Deutschlands einzige heimische Walart: der Schweinswal. Die weiblichen Kleinen Tümmler können eine Körperlänge von bis zu 185 Zentimetern erreichen, die Männchen sind mit einer Körperlänge von etwa 150 Zentimetern deutlich kleiner. Sehen können Sie die oft neugierigen Wale vor Sylt.
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Wildkatzen
Nach der Beinahe-Ausrottung im 18. und 19. Jahrhundert schleicht die europäische Wildkatze nun wieder durch Thüringens Wälder. Dennoch wird sie in der Roten Liste Thüringens als "stark gefährdet" geführt, in Deutschland als "gefährdet" - auch weil manche Personen meinen, dass es eine gute Idee wäre, eine Wildkatze mitzunehmen. Der Nabu Thüringen macht jedoch regelmäßig deutlich, dass die Wildkatzen in den Wäldern verbleiben sollten.
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Wildkatzen sind scheu, intelligent und gut getarnt, weshalb sie schwer zu entdecken sind. Aktuell, zwischen April und Mai, werden die Jungtiere der Katzen geboren.
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Nandus
Kaum mehr in Südamerika, dafür in Deutschland zu finden: Nandus. Im Biosphärenreservat Schaalsee zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein fanden die Laufvögel eine neue Heimat. Obwohl es für die Tiere und besonders die Jungtiere nicht einfach ist, den deutschen Winter zu überleben, wächst die Population.
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Die flugunfähigen Vögel können eine Schulterhöhe von 1,40 Metern erreichen und wiegen um die 35 Kilogramm. Außerdem sind sie schnell: Für kurze Zeit können Nandus bis zu 60 Kilometer pro Stunde laufen.
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Goldschakale
Bereits seit 1998 gibt es Nachweise, dass der Goldschakal in Deutschland ist - und seit 2015 ist er in Niedersachsen und Baden-Württemberg tatsächlich wieder heimisch. Das Tier, das eng mit dem Wolf verwandt ist und optisch wie eine Mischung aus Wolf und Fuchs erscheint, ist dämmerungs- und nachtaktiv.
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Das macht es schwierig, die Tiere zu sehen und vor allem zu zählen. Hier ist ein Goldschakal in eine Fotofalle in Bayern getappt. In Bayern? Ja - auch wenn die Tiere voranging in Niedersachsen und Baden-Württemberg gesichtet werden, scheint das Raubtier Deutschland Stück für Stück zu erobern. Immer wieder wird von Sichtungen in fast allen Bundesländern berichtet.
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Affen
Hier tollt ein Berberaffen-Jährling in Deutschlands größtem Affenfreigehege, dem Affenberg bei Salem. In freier Wildbahn leben dort in einem 20 Hektar großen Wald nahe des Bodensees um die 200 Berberaffen.
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Auch Jungtiere können Sie hier beobachten. Dieses ist nur einige Tage alt. Übrigens gibt es dort auch Storchenkolonien und Rehe zu sehen.
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Eichhörnchen
Eichhörnchen können Sie überall im Park um die Ecke entdecken? Das mag sein. Und doch ist ein Ausflug zum Eichhörnchenwald Fischen im Allgäu einen Trip wert. Die Tiere sind die Besucher in dem Waldstück gewohnt und sehr zutraulich. So sehr, dass sie manchmal sogar zu einer ausgestreckten Hand kommen.