Die Nasa hat bereits vor einem Jahr versehentlich ein wertvolles Artefakt aus der Apollo-11-Mission verkauft - für unter 1.000 US-Dollar. Nun will sie die Tasche zurück. Ein Rechtsstreit mit der Käuferin ist entbrannt.

Als Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins 1969 im Rahmen der Apollo-11-Mission als erste Menschen den Mond betraten, hatten sie allerhand Ausrüstung dabei. Ein wichtiges Utensil war eine Tasche, in der Proben von der Oberfläche des Mondes gesammelt wurden.

Vergangenes Jahr verkaufte die Nasa diesen Beutel versehentlich an eine Dame aus dem US-Bundesstaat Illinois - für lächerliche 995 US-Dollar (knapp 900 Euro). Nach übereinstimmenden US-Medienberichten will die Organisation den wertvollen Gegenstand nun mit aller Macht zurückerlangen.

Es handle sich um ein "unbezahlbares und seltenes Artefakt, wenn nicht sogar einen nationalen Schatz." Nur aufgrund eines banalen "technischen Fehlers" sei es zu dem Verkauf gekommen.

Nun lege die Nasa alle juristischen Hebel in Bewegung, um das Eigentumsrecht an der Mond-Tasche wieder zu erhalten. Die Käuferin habe ihrerseits ebenfalls eine Klage eingereicht und will den Beutel nicht mehr hergeben. Man darf gespannt sein, ob dieser kuriose Rechtsstreit in absehbarer Zeit ein Ende finden wird. (fte)