Aktuelle Satellitenbilder: Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Unsere Erde gewährt faszinierende Einblicke aus der Weltraum-Perspektive. Hier finden Sie - ständig aktualisiert - die beeindruckendsten Satellitenbilder.

In Kalifornien gibt es einen traurigen Rekord. Noch nie ist so viel Wald bei Bränden vernichtet worden wie in diesem Jahr. Dabei steht die eigentliche Brandsaison im September und Oktober noch bevor.
Das Valsequillo-Reservoir in Zentralmexiko bestand einst aus klarem Wasser - nun ist die Hälfte seiner Oberfläche von Wasserhyazinthen bedeckt (dunkelgrün, vorwiegend die linke Seite des Reservoirs). Die invasive Pflanzenart ist weltweit auf dem Vormarsch, vor allem in Gebieten, in denen die Urbanisierung schnell voranschreitet. Wasserhyazinthen sprießen besonders, wenn ungefilterte Abwässer in Ökosysteme gelangen.
Vor 34 Jahren im September 1986 entstand dieses Satellitenbild des Ostarms der "Glacier Bay" und des umliegenden Nationalparks in Alaska. Das Eis der "Gletscherbucht" wurde farblich besonders hervorgehoben.
Im September 2019 entstand dieses Satellitenbild - es zeigt dieselbe Stelle der "Glacier Bay" mit erkennbar weniger Eis und Schnee. Der Rückzug der Gletscher dauert bereits lange an. Im Jahr 1750 war noch die gesamte Bucht komplett mit Eis gefüllt.
Der Hurrikan "Laura" hat rasch an Kraft gewonnen und wurde am Mittwoch innerhalb weniger Stunden auf Kategorie vier hochgestuft. Auf dem Bild ist der Wirbelsturm über dem Golf von Mexiko zu sehen. Der Hurrikan hat mittlerweile die US-Küste erreicht und schwere Schäden angerichtet.
Eine Luftaufnahme des Frachtschiffs MV Wakashio, das vor der Südostküste von Mauritius auf Grund gelaufen ist. Es befindet sich in der Nähe von Schutzgebieten und verliert tonnenweise Öl. Offiziellen Angaben zufolge ist das japanische Schiff auseinander gebrochen.
Ein Astronaut der Internationalen Raumstation (ISS) hat kurz vor Tagesanbruch dieses Foto geschossen: Es zeigt gleich zwei bunte Phänomene der oberen Erdatmosphäre. Das Polarlicht, das in grünen Wellen mit einer roten Haube erstrahlt, scheint das rötlich orange Nachthimmelsleuchten zu durchschneiden. Die aufgehende Sonne sorgt für das tiefe Blau am Horizont.
Weitestgehend klarer Himmel über Europa ermöglichte am 5. August 2020 dieses nächtliche Satellitenbild. Die Lichter der Metropolregionen sind deutlich zu erkennen, die Landmassen werden durch den Mondschein eines fast vollen Monds zusätzlich hervorgehoben.
Auf der Erde gibt es Regionen, die (für irdische Verhältnisse) Ähnlichkeiten zu den Bedingungen auf dem Mars aufweisen. Die Truelove Lowlands auf Kanadas Devon Island gehören dazu. Im Sommer steigen die Temperaturen dort nur bis auf etwa 10 Grad, während im Winter bis zu minus 50 Grad Celsius herrschen.
Dieses beeindruckende Foto wurde im September 2019 von der Internationalen Raumstation aufgenommen. Zu sehen ist das "Auge der Sahara" - ein ringförmiges und kraterähnliches geologisches Gebilde in Mauretanien im Westen der Sahara.
Daten von Erdbeobachtungssatelliten zeigen die ungewöhnliche Ausdehnung einer Wolke aus Saharastaub bei ihrer Reise über den Atlantik. Die gigantische Staubwolke, die den Namen "Godzilla" trägt, erreichte Ende Juni die Karibik und die USA. In diesem Jahr war die Staubkonzentration ungewöhnlich dicht und die Wolke legte eine Strecke von etwa 8.000 Kilometern zurück.
Weltweit bleiben aufgrund der Coronakrise Flugzeuge am Boden. Auf dieser Collage aus vier Satellitenbildern der ESA wird ersichtlich, wo sie parken. Ob in Kalifornien, Spanien, Frankreich oder Australien: Aus dem All lassen sich die - zum Teil improvisierten - Flugzeugparkplätze nahe der Rollbahnen erkennen.
Das erste Mal seit neun Jahren sind NASA-Astronauten von amerikanischem Boden ins All gestartet. Das erste Mal in der Geschichte der Raumfahrt ist dafür ein privates Unternehmen verantwortlich. Hier nähert sich die Crew-Dragon-Raumkapsel von SpaceX der Internationalen Raumstation ISS.
Auf der chinesischen Insel Hainan türmt sich eine Cumulonimbus-Wolke auf. Diese Wolken verursachen heftige Gewitter und sind auf Hainan sowie in der angrenzenden Guangdong-Provinz häufig anzutreffen. Deshalb zählt die chinesische Region die meisten Blitzeinschläge des Landes.
Die "Great Bahama Bank" vor der Küste der Bahamas besteht größtenteils aus Kalkstein. Das Wasser dort ist sehr flach, selten tiefer als 25 Meter. So lassen sich die atemberaubenden Unterwasser-Strukturen auf Satellitenbildern sehr gut erkennen.
14. Mai: Dieses bereits im Jahr 2001 entstandene Satellitenbild der "Great Bahama Bank" hat gerade den Wettbewerb "Tornament Earth" zum 20-jährigen Jubiläum des "NASA Earth Observatory" gewonnen. Damit wurde es sozusagen zum schönsten Satellitenbild der Welt gekürt.
7. Mai: Auf dem Konsen-Plateau in der japanischen Präfektur Hokkaido unterteilen 180 Meter breite und etwa drei Kilometer lange Waldstreifen, die als Windbrecher dienen, das Land in Quadrate. Dadurch werden Felder und Tiere vor den oft harschen Witterungsbedingungen geschützt.
7. Mai: Auch unter einer Schneedecke ist das Muster zu erkennen. Die japanische Regierung begann mit der Urbarmachung der Landschaft bereits in den 1890er-Jahren. Die bewaldeten Streifen wurden nicht etwa gepflanzt, sondern die Flächen dazwischen präzise gerodet.
23. April: Auch der Anak Krakatau in der indonesischen Sundastraße zeigt sich aktiv und spuckt gigantische Rauchfahnen wie diese. Die momentanen Eruptionen gelten trotzdem als eher klein - der Vulkan wäre bei einem großen Ausbruch in der Lage, einen Tsunami zu verursachen.
21. April: Der Kljutschewskoi in Kamtschatka (Russland) ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf diesem Falschfarbenbild rinnt Lava die südöstliche Flanke des Vulkans hinab.