Weltraumteleskop "Spitzer": Das sind die besten Bilder

Das Weltraumteleskop war in den vergangenen 17 Jahren an vielen spektakulären Entdeckungen maßgeblich beteiligt. Sehen Sie selbst.

Der Omeganebel, oder auch Messier 17 genannt, ist 6.000 Lichtjahre von uns entfernt. Er liegt im Sternbild des Schützen und wird von einer zentralen Gruppe massiver Sterne dominiert. (Infrarotansicht)
Die kleine Magellansche Wolke ist eine Satellitengalaxie, die sich in der Nähe unserer Milchstraße befindet. Sie ist circa 200.000 Lichtjahre entfernt. Auf dem Bild sind Sterne und Staub der Galaxie zu sehen. (Infrarotansicht)
Der Helixnebel wird von Amateurastronomen besonders häufig wegen seiner Farben und der Ähnlichkeit zu einem riesigen Auge fotografiert. Er ist ein planetarischer Nebel und 650 Lichtjahre entfernt. Planetarische Nebel sind Überreste von Sternen, die einst unserer Sonne sehr ähnlich sahen. (Infrarotansicht)
Die Plejaden, oder auch Sieben Schwestern genannt, sind ein offener Sternenhaufen in unserer Milchstraße und scheinen auf diesem Bild auf einem Federbett zu schweben. Staubwolken ziehen um die Sterne. (Infrarotansicht)
Diese Aufnahme zeigt Hunderttausende Sterne, die sich in den Kern unserer Milchstraße drängen. Auf Bildern mit sichtbarem Licht ist diese Region nicht zu sehen. Staub, der zwischen der Erde und dem Zentrum unserer Galaxie liegt, blockiert unsere Sicht darauf. Die Infrarot-Wellenlängen von "Spitzer" machen diesen spektakulären Anblick sichtbar. (Infrarotansicht)
Messier 101 ist eine Spiralgalaxie. "Spitzer" hat aufgedeckt, dass der äußeren roten Zone auf dem Bild organische Moleküle fehlen, die im Rest der Galaxie zu finden sind. Die roten und blauen Punkte außerhalb der Galaxie sind entweder Sterne oder weit entfernte Galaxien. (Infrarotansicht)
Der Orionnebel, unsere nächste riesige Sternenfabrik, ist 1.450 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Nebel ist nah genug, um ihn mit bloßem Auge als unscharfen Stern im Schwert des berühmten Sternbildes erkennen zu können. (Infrarotansicht)
In dieser Aufnahme schauen neugeborene Sterne aus ihrer Geburtsdecke aus Staub heraus. Zu sehen ist die Rho-Ophiuchi-Wolke, eine sogenannte Dunkelwolke. Sie ist mit einer Entfernung von 407 Lichtjahren eines der nächstgelegenen Sternentstehungsgebiete. (Infrarotansicht)
Diese Aufnahme ist eine Kombination aus Bildern der Weltraumteleskope "Galaxy Evolution Explorer" und "Spitzer". Die Dreiecksgalaxie, auch Messier 33 genannt, ist einer unserer nächstgelegenen galaktischen Nachbarn. Sie ist 2,9 Millionen Lichtjahre entfernt und liegt im Sternbild des Dreiecks.
Der größte Teil des sichtbaren Lichts von jungen Sternen wird von einer dichten, staubigen Wolke verdeckt. In dem Reflexionsnebel NGC 1333 wurden sie gebildet. "Spitzer" kann das Infrarotlicht dieser Objekte wahrnehmen. Das ermöglicht einen Blick in den Staub hinein und damit ein detaillierteres Verständnis davon, wie Sterne ihr Leben beginnen. (Infrarotansicht)
In dieser Aufnahme wurden neu geborene Sterne, die hinter dickem Staub versteckt sind, enthüllt. Hierbei handelt es sich um einen Teil des Weihnachtsbaum-Sternhaufens. (Infrarotansicht)
Diese Ansicht des Nordamerikanebels ist neu. Auf dem Bild wurden sichtbares und Infrarotlicht kombiniert. Das Foto wurde aus Aufnahmen des Digitized Ski Surveys und "Spitzer" zusammengesetzt.