Achtung Kostenfallen! Beachten Sie diese Tipps vor Ihrem nächsten Urlaub

Ihr Smartphone ist im Urlaub Kamera, Navi und Speicherort für Ihre wichtigsten Reisedokumente zugleich. Damit hohe Roaming-Kosten, Diebstähle oder einfach nur ein leerer Akku nicht zur unangenehmen Überraschung werden, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Wir haben eine Checkliste:
Kieran Werkstudent
 Von Kieran – Lesedauer 4 Min.



Darauf sollten Sie achten ...

Punkt 1: Roaming und mobile Daten prüfen

Wenn Sie im Ausland mobil surfen, telefonieren oder Nachrichten verschicken, spricht man von "Roaming". Innerhalb der EU ist das unproblematisch – denn hier gilt die Roaming-Verordnung der EU, die das mobile Surfen und Telefonieren zu Inlandspreisen erlaubt. Roam-Like-At-Home wird dieses Prinzip auch genannt.

Anders sieht es jedoch außerhalb der EU aus: In der Schweiz, der Türkei, den USA oder auch auf Kreuzfahrtschiffen beispielsweise können bereits wenige Megabyte Daten schnell richtig teuer werden.

Ein Mann sitzt entspannt an einer Promenade am Meer und nutzt sein Smartphone.
So können Sie Ihr Handy im Urlaub sorgenfrei nutzen.
Daher sollten Sie sich bereits vor Reiseantritt darüber informieren, welche Tarife Ihr Mobilfunkanbieter für Ihr Reiseziel anbietet und ob es sich lohnt, erst am Flughafen eine eSIM zu kaufen.

Übrigens: Bei WEB.DE finden Sie günstige Tarife, die sogar einige Nicht-EU-Länder enthalten. Alternativ können Sie auch einfach ergänzende Pakete dazubuchen.
Wichtig: 

Achten Sie auch in Grenznähe zu Nicht-EU-Ländern darauf, Ihr Daten-Roaming zu deaktivieren. Denn Ihr Smartphone wählt sich automatisch in das stärkste verfügbare Mobilfunknetz ein und achtet nicht auf mögliche Zusatzkosten für Sie. Auf dem iPhone finden Sie die Einstellung unter Einstellungen > Mobilfunk > Datenoptionen, bei Android meist unter Einstellungen > Netzwerk & Internet > Mobilfunknetz

Punkt 2: Vorsicht bei öffentlichen WLAN-Netzwerken

Besonders wenn Sie sich zusätzliche Kosten für Roaming-Guthaben sparen wollen, greifen viele Reisende auf öffentliche WLAN-Netzwerke zurück, um Mails zu checken oder etwas zu googeln. Doch Vorsicht: Einige dieser Netzwerke sind von Betrügern aufgestellte Fallen, die Login-Daten oder andere private Informationen abgreifen sollen.

Verzichten Sie deshalb möglichst auf Online-Banking oder andere sensible Logins in öffentlichen Netzwerken. Wer häufiger offene Hotspots nutzt, sollte außerdem über ein VPN nachdenken.

Mehr zum Thema und wie Sie sich schützen können, erfahren Sie in unserem Artikel über öffentliche Hotspots.

Punkt 3: Reisedokumente und Karten offline speichern

Um mobiles Datenvolumen zu sparen – und weil im Ausland nicht überall Empfang vorhanden ist – sollten Sie sich wichtige Reisedokumente und Karten im Vorhinein auch offline verfügbar machen.

Selbstverständlich funktioniert auch die altbewährte Methode, Dokumente vor der Reise auszudrucken sowie Reisepass oder Impfpass zu kopieren. Einfacher ist es aber, digitale Versionen anzulegen.

So können Sie z. B. Screenshots oder Scans von wichtigen Unterlagen anfertigen und diese offline in der lokalen Fotogalerie oder der Dateien-App (direkt auf Ihrem Smartphone) zu speichern. Auch Karten-Apps wie Google Maps bieten die Möglichkeit, Regionen offline herunterzuladen.

Punkt 4: Handy vor Diebstahl schützen

Wo berühmte Sehenswürdigkeiten oder malerische Strände sind, tummeln sich besonders viele Touristen – und genau dort lauern auch Diebe. Deshalb sollten Sie im Urlaub besonders wachsam mit Ihren Wertsachen umgehen.

Für Ihr Handy empfiehlt es sich, einige wichtige Vorkehrungen zu treffen:

  • Erstellen Sie regelmäßig Back-Ups, damit im Ernstfall nicht auch Fotos, Kontakte oder andere wichtige Daten verloren gehen.
  • Schützen Sie Ihr Smartphone mit einem sicheren Passwort, Fingerabdruck oder Face-ID.
  • Aktivieren Sie die Geräteortung. Beim iPhone funktioniert das über die App "Wo ist?", bei Android über "Mein Gerät finden".

Außerdem gilt: Tragen Sie Ihr Handy möglichst nah am Körper und lassen Sie es an Stränden, Cafés oder Sehenswürdigkeiten niemals unbeaufsichtigt liegen.

Falls Ihr Smartphone doch gestohlen werden sollte, finden Sie hier Tipps, was Sie im Ernstfall tun sollten.

Punkt 5: Akku sparen: Damit Ihr Handy nicht vor Ihnen schlapp macht

Karte, Kamera, Chat-Tool und Musikbox zugleich: Im Urlaub übernimmt das Smartphone viele Aufgaben. Entsprechend stark wird auch der Akku beansprucht – besonders im Sommer.

Denn was viele unterschätzen: Hohe Temperaturen können dem Akku erheblich schaden. Hitze sorgt nicht nur dafür, dass sich das Handy schneller entlädt, sondern kann auch langfristig die Akkuleistung beeinträchtigen.

Nutzen Sie Ihr Smartphone daher möglichst immer im Schatten, und lassen Sie es nicht in der prallen Sonne liegen.

Wie Ihr Handy im Urlaub möglichst lange durchhält, erfahren Sie in unserem Artikel zum Thema Akku sparen.

Punkt 6: Urlaubsfotos ganz einfach teilen und sichern

Im Urlaub entstehen oft unzählige Erinnerungen, die als Foto oder Video festgehalten werden. Entsprechend schnell kann dabei auch der Speicherplatz auf dem Handy knapp werden. Damit wichtige Bilder und Videos nicht verloren gehen, sollten Sie Ihre Aufnahmen daher regelmäßig sichern.

Besonders praktisch sind Cloud-Dienste wie der WEB.DE Online-Speicher. Dort lassen sich Fotos nicht nur automatisch sichern, sondern dank praktischer Freigabelinks auch ganz einfach mit Mitreisenden teilen. Bei WEB.DE als europäischem Cloud-Anbieter sogar sicher und gut geschützt durch strenge Datenschutzstandards.

Mehr zum Thema Cloud-Speicher erfahren Sie hier.

Bei all den praktischen Funktionen, die das Smartphone bietet, lohnt sich jedoch vielleicht auch ein "Digital-Detox"-Versuch: Legen Sie das Handy mal bewusst beiseite und genießen Sie den Moment einfach ohne Bildschirm. Ganz analog.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 11.07.2016 und wurde am 08.06.2026 überarbeitet.

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