Lesebestätigung anfordern – sinnvoll oder nicht?

Die Lesebestätigung − das virtuelle Äquivalent zum Einschreiben per Post! Mit dieser Funktion können Sie kontrollieren, ob der Empfänger Ihre E-Mail erhalten und geöffnet hat. Aber wie sinnvoll ist das? Wir verraten es Ihnen.
Sie versenden eine wichtige E-Mail und warten auf eine Antwort. Aber selbst Tage später… nichts! Vielleicht ist die E-Mail gar nicht angekommen oder ist sie einfach nur im Spam-Ordner gelandet?

Besonders bei zeitkritischen oder finanziellen Themen kann das schon einmal beunruhigend werden. So lohnt es sich manchmal, eine Lesebestätigung z. B für fristgerechte Stornierungen oder für die Kündigung eines Abonnements zu aktivieren.

Wie aktiviert man die Lesebestätigung bei WEB.DE?

Beim Schreiben einer E-Mail am PC:
 
  1. In der oberen Leiste der E-Mail-Ansicht auf Optionen klicken.
  2. In dem geöffneten Menü bei dem Unterpunkt Lesebestätigung einen Haken setzen.
Auch in der WEB.DE Mail App für Android können Sie diese Funktion nutzen. Klicken Sie dazu beim Verfassen einer E-Mail oben rechts auf das Menü und setzen Sie dann den Haken bei Lesebestätigung.

Was gibt es bei der Lesebestätigung zu beachten?

Bei E-Mails mit geschäftlichem oder bürokratischem Inhalt kann eine Lesebestätigung als Absicherung dienen. Sie fungiert somit als Vergewisserung, dass Ihre Nachricht auch tatsächlich angekommen – und im Idealfall auch gelesen wurde.

Allerdings muss der Empfänger seine Einwilligung für die Lesebestätigung geben, sonst erhalten Sie keine Übermittlungsbestätigung. Möchten Sie daher doch lieber auf Nummer Sicher gehen, kontaktieren Sie den Empfänger erneut und bitten ihn um eine schriftliche Bestätigung Ihres Anliegens.
 
Wichtig zu wissen: In Vertragsangelegenheiten wird die Lesebestätigung nicht als rechtliches Mittel anerkannt. Sie können sich weder rechtlich noch organisatorisch auf diese berufen.

Und noch etwas…

Die Lesebestätigung kann zwar ab und zu ganz praktisch sein, sollte dennoch in Maßen genutzt werden. Setzen Sie sie am besten sparsam und nur in Ausnahmefällen ein – insbesondere im persönlichen Umfeld oder in Arbeitskreisen.

Sonst kann die Lesebestätigung auch als "Druckmittel" verstanden werden und der Empfänger fühlt sich ggf. kontrolliert. Wägen Sie in solch einem Fall also vielleicht lieber ab, ob Sie nicht direkt persönlich nachfragen.

Konnten wir Ihnen mit diesem Tipp weiterhelfen? Wenn Sie nun wissen, wann eine Lesebestätigung sinnvoll ist und wann nicht, freuen wir uns auf Ihre positive Rückmeldung weiter unten!

Und wenn Ihnen WEB.DE gefällt, geben Sie uns auch gerne positives Feedback auf der Bewertungsplattform Trustpilot.

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