Updates für Programme & Apps sind wichtig!

Verschieben auch Sie das ein oder andere Update am Rechner oder am Smartphone? Weil Sie gerade nicht beim Arbeiten bzw. Surfen gestört werden wollen? Dann setzen Sie sich und andere einem unnötigen Risiko aus...
Antiviren-Programme, Internet-Browser, Apps und Betriebssysteme, Software im Allgemeinen: Nur, wenn Sie diese regelmäßig aktualisieren und die neuesten Versionen nutzen, sind Sie am besten gegen Angriffe aus dem Netz geschützt. Und das gilt für alle Geräte, die Sie nutzen!

Was passiert ohne Updates?

Online-Kriminelle suchen vor allem in viel genutzten Software-Programmen nach Schwachstellen. Über diese schleusen sie dann Schadsoftware auf die Geräte ein: Trojaner, Computer-Viren oder -Würmer aller Art. Klingt nicht nur unschön, es ist es auch:

Denn diese Schädlinge bevölkern im Handumdrehen den ganzen Rechner und werden häufig unbemerkt auf andere Geräte übertragen. Fälle dazu gibt es zuhauf, schnell wird auch mal ein ganzes Firmennetzwerk, eine ganze Infrastruktur lahmgelegt.

Sicherheits-Patches schließen Sicherheitslücken

Natürlich schauen die Software-Hersteller dem kriminellen Treiben nicht tatenlos zu. Sie prüfen ihre Programme und stellen Sicherheits-Updates – sogenannte "Patches" (Flicken, Pflaster) – zur Verfügung. Und zwar immer dann, wenn Sicherheitslücken auftreten oder um Funktionen nachzurüsten.

Im Unterschied zu einem regulären Update wird bei Patches die Software aber nicht komplett neu aufgesetzt. Daher heißen die Patch-Versionen dann z. B. 14.XX, wobei 14 die Hauptversion des Betriebssystems bleibt.

Viele große Software-Firmen bieten Patches als Pakete an, die von Zeit zu Zeit zur Verfügung gestellt werden. Installieren Sie diese Pakete, werden die entsprechenden Bausteine in den Programmen gelöscht bzw. aktualisiert.

Das ist generell wichtig in punkto Updates

Damit Sie wissen, wie Sie am besten mit Updates bzw. Patches umgehen bzw. diese richtig verwalten, finden Sie hier eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten:
 
  1. Machen Sie sich einen Überblick über Ihre genutzten Programme und Geräte. Prüfen Sie dann jeweils, ob automatische Updates verfügbar sind.  Smartphones beispielsweise führen automatisch Updates über Nacht durch, wenn sie geladen werden. So sind Sie am nächsten Morgen auf dem neuesten Stand – und damit auch wieder geschützt!
  2. Schreiben Sie alle Programme in eine Liste, die nicht automatisch updaten und stellen Sie sich ggf. eine Erinnerung, Updates manuell durchzuführen.
  3. Generell: Schenken Sie Hinweisen auf Updates immer Beachtung und klicken Sie diese nicht weg. Vielleicht weisen Sie Ihr Windows-PC oder Ihr Tablet darauf hin, dass der Rechner heruntergefahren werden sollte, um neue Updates durchzuführen? Dann tun Sie dies umgehend – idealerweise sofort oder am selben Tag. Im Zweifelsfall führt Ihr Rechner sonst ein Zwangs-Update durch. Und das womöglich mitten im laufenden Betrieb, wenn Sie gerade eine wichtige E-Mail schreiben, an einem Dokument arbeiten, etc.
  4. Laden Sie nach Bekanntwerden von Sicherheitslücken schnell die neuesten Patches herunter und installieren Sie diese. Je schneller Sie sind, umso eher flicken Sie das Leck, über das Viren und Schadsoftware auf Ihr Gerät gelangen können. Haben Sie die automatischen Sicherheits-Updates auf Ihrem Gerät erlaubt, müssen Sie selbst nicht aktiv werden. Ansonsten erhalten Sie über Ihr Betriebssystem eine Meldung über ein neues Sicherheitspatch, können dieses prüfen und selbst darüber entscheiden, ob Sie die Installation zulassen.
  5. Sie werden gern übersehen: Auch Browser und andere Programme sollten sicherheitshalber immer auf dem neusten Stand sein – sorgen Sie auch hier dafür, dass stets die neuste Programmversion installiert ist. Denn auch hier werden neben generellen Verbesserungen immer auch Sicherheits-Updates mitgeliefert.
     
    Hinweis: Seien Sie vorsichtig bei Update-Infos per Mail, die einen Link enthalten. Es kann sich um eine gefälschte Mail und somit um ein gefälschtes Update handeln! Nutzen Sie Updates daher unbedingt nur in der gewohnten Form – wenn der Hinweis auf Ihrem Gerät und direkt vom Betreiber Ihrer Software erfolgt.
  6. Informieren Sie sich im Zweifelsfall auf der Webseite des Programm-Betreibers, indem Sie die Seite bitte durch manuelle Eingabe selbst aufrufen!
  7. Und zu guter Letzt: Beachten Sie auch Ablauffristen für die Unterstützung älterer Software. Sollte Ihr Programm "alt" und damit betroffen sein, sollten Sie sich ein neues installieren, das wieder vom Betreiber unterstützt wird. Lässt Ihr Gerät keine aktuelle Software zu, sollten Sie sich aus Sicherheitsgründen ein neues Gerät anschaffen.

Ist meine WEB.DE App, sind mein Betriebssystem und mein Browser auf dem neusten Stand?

Sie können leicht überprüfen, ob die WEB.DE Mail App auf Ihrem Android-Gerät oder Ihrem iPhone auf dem neuesten Stand ist. In unserem Artikel dazu finden Sie eine Anleitung für Ihr Gerät. Ebenso zur Überprüfung Ihres Betriebssystems und Browsers! Zum Artikel.

Lesetipp der Redaktion

Sie werden über ein Pop-Up-Fenster über eine vermeintliche Infektion Ihres PCs informiert? Dann handelt es sich wohl um Scareware – lesen Sie mehr dazu über die Betrugsmasche mit der Angst. Zum Artikel.
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