Nachdem BMW – wie praktisch alle namhaften Hersteller – wegen fehlerhafter Airbagsystem-Bestandteile des japanischen Zulieferers Takata weltweit hunderttausende Modelle zum Airbag-Tausch in die Werkstatt berufen hat, weitet der Konzern diese Aktion nun auf ältere Fahrzeuge der Baureihen 1er, 3er und X3 aus den Baujahren 2004 und 2005 aus.

Mehr zum Thema Mobilität

Insgesamt sind laut KBA in Deutschland vermutlich 69.387 Fahrzeuge betroffen. Ein Fehler im Gasgenerator des Fahrerairbags kann bei bei Airbagauslösung zu unkontrollierter Entfaltung und/oder zum Lösen von Metallfragmenten führen, die die Insassen verletzen können.

Viele Vorteile mit ams+
Erhalten Sie werbereduzierten Zugang zu allen Inhalten von auto-motor-und-sport.de inkl. der digitalen Zeitschrift als E-Paper. Monatlich kündbar.

Welche Baureihen sind betroffen?

Was macht der Hersteller in der Werkstatt?

In der Fachwerkstatt wird bei den betroffenen Fahrzeugen das Fahrer-Airbag-Modul getauscht. Die Arbeitszeit hierfür beträgt rund eine halbe Stunde. Die durchgeführte Reparatur wird in den BMW Zentral-Systemen registriert.

Das Kraftfahrt-Bundesamt führt den Rückruf unter der Referenznummer 013588. Der Herstellercode der Rückrufaktion bei BMW lautet 0032520300.  © auto motor und sport

JTI zertifiziert JTI zertifiziert

"So arbeitet die Redaktion" informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.