Der Automobilhersteller Volkswagen hat eine Rückrufaktion gestartet. Es geht dabei um die Baureihen Golf, Passat und Arteon – allerdings ausschließlich um rechtsgelenkte Exemplare. Deutschlandweit umfasst die Rückrufaktion bislang 162 Fahrzeuge, weltweit sind es 47.487 Einheiten. Sie alle entstammen dem Bauzeitraum 2019 bis 2023. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Aktion und führt sie auch in ihrer offiziellen Rückruf-Datenbank. Der Hersteller hat bislang nicht auf eine Anfrage reagiert.

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Video: Vorstellung: VW Golf 8 Facelift

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Die Ursache für den Rückruf liegt KBA-Angaben zufolge in einer nicht korrekt verbauten Hitzeschutzmatte, die zwischen dem Kupplungsstutzen des Bremsflüssigkeitsbehälters und der Abgasreinigungsanlage sitzt. Ihre fehlerhafte Installation kann zum Aufschmelzen des Kupplungsstutzens und daraufhin zum Austreten von Bremsflüssigkeit führen. Da sich diese entzünden kann, besteht Brandgefahr. Die Volkswagen AG haben 54 Meldungen zu diesem Problem erreicht. Unfälle oder Personenschäden, die damit in Zusammenhang stehen, seien nicht bekannt.

Von dem Rückruf betroffen sind die folgenden Modellreihen:

  • Volkswagen Arteon als Rechtslenker, Bauzeitraum 2019 bis 2023
  • Volkswagen Golf als Rechtslenker, Bauzeitraum 2019 bis 2023
  • Volkswagen Passat als Rechtslenker, Bauzeitraum 2019 bis 2023

Um das Problem zu beheben, müssen die Autos in die Vertragswerkstatt gebracht werden. Dort wird die korrekte Installation der Hitzeschutzmatte überprüft sowie gegebenenfalls die korrekte Wärmeabschirmung wiederhergestellt. Wie viel Zeit der Werkstattaufenthalt in Anspruch nimmt und wann die Kundinnen und Kunden vom Hersteller schriftlich über die Modalitäten des Rückrufs informiert werden, ist bisher nicht bekannt. Volkswagen führt die Aktion intern unter dem Code 47U4. Die KBA-Referenznummer lautet 013456.

Hinweis: Im Video nach dem ersten Absatz stellen wir Ihnen das kürzlich präsentierte Facelift des VW Golf 8 genauer vor.  © auto motor und sport

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