• Die Kreditkarte der DKB bietet viele Vorteile. Leider ist sie anders als das dazugehörige Internetkonto nicht mehr bedingungslos gebührenfrei.
  • Als neue Standardkarte gibt die DKB in Zukunft eine gebührenfreie Debit-Visakarte aus.
  • Doch ist diese ein geeigneter Ersatz, etwa als Reisekreditkarte? In diesem Beitrag erklären wir alle Änderungen bei der DKB.

Alle Bestenlisten hier in der Übersicht

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Was kann das DKB-Girokonto?

Auch weiterhin bleibt das Onlinekonto der DKB dauerhaft und bedingungslos kostenfrei, unabhängig vom Geldeingang. Es fallen keine Kontoführungsgebühren, Jahresentgelte oder versteckte Kosten an. Lediglich ab einem Guthaben in Höhe von 25.000 Euro muss ein Verwahrentgelt gezahlt werden. Ebenso entstehen keine Kosten für die zugehörige Debit-Visakarte, die in Zukunft die Rolle der Bankkarte übernimmt.

Das kostenlose DKB-Girokonto wird komplett online verwaltet, entweder über den Browser oder mit der Banking-App. Für den Login in die App genügen biometrische Daten und selbst Überweisungen können sicher per Fingerabdruck und ohne TAN bestätigt werden.

Laut eigenen Angaben investiert die DKB drei Viertel ihrer Bilanzsumme in regionale Projekte in Deutschland und finanziert dadurch z. B. erneuerbare Energien oder soziale Einrichtungen. Dadurch ist sie eine der wenigen konventionellen Banken, die Wert auf Nachhaltigkeit legt. Wie viel da wirklich dran ist, hat FairFinanceGuide bewertet.

Die DKB bietet ihr Girokonto als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto für zwei Personen oder Studierendenkonto an. Mit Letzterem können Kontoinhabende den internationalen ISIC-Studierendenausweis ein Jahr lang kostenlos nutzen und viele Vergünstigungen bekommen.


Welche Karten gehören zum DKB-Girokonto?

Die neue Bankkarte der DKB ist eine Visa-Debitkarte. Girokarte und Visa-Kreditkarte sind optional und gegen eine Gebühr erhältlich.

Visa-Debitkarte

Zum DKB-Girokonto wird standardmäßig nur noch eine Karte ausgegeben, die Visa-Debitkarte. Sie ist dauerhaft gebührenfrei, jedoch werden alle Umsätze direkt vom Konto abgebucht.

Die Debitkarte berechtigt innerhalb des Euroraums zur kostenlosen Nutzung sämtlicher Visa-Geldautomaten. Zahlungen in Euro sind ebenfalls entgeltbefreit. Wer Geld in anderen Währungen ausgibt oder abhebt, zahlt 2,20 % des Betrags als Gebühr. Das gilt nicht für DKB-Kundschaft mit Aktivstatus. Den erhalten Personen mit einem monatlichen Mindestgeldeingang von 700 Euro sowie in den ersten sechs Monaten nach der Kontoeröffnung. Sie nutzen die Debit-Visakarte weltweit kostenlos und genießen weitere Vorteile.

Visa-Kreditkarte

Nach der Kontoeröffnung kann im Onlinebanking eine Visa-Kreditkarte bestellt werden. Dafür sind monatlich 2,49 Euro fällig. Sie unterscheidet sich von der Debitkarte in den folgenden Punkten:

  • weltweit kostenloses Bezahlen und Geldabheben
  • Abrechnung einmal im Monat (Charge Card)
  • Kartenlimit
  • keine Wunsch-PIN

Abgesehen davon sind die Leistungen und Einsatzbereiche mit der Visa-Debitkarte identisch.

Bestandskunden erhalten ihre neue Debitkarte im ersten Halbjahr 2022. Sie werden vor dem Versand benachrichtigt. Sobald die Karte da ist, ist die alte Visa-Card noch zehn Wochen gültig. Wer sie nicht mehr braucht, kann sie im Onlinebanking kündigen, andernfalls ist aber der elften Woche die Kartengebühr zu zahlen.

Girokarte

Die Girokarte der DKB wird künftig ebenfalls optional sein. Sie kann im Onlinebanking bestellt werden und kostet dann 0,99 Euro im Monat. Diese Gebühr gilt nur für neue Kundschaft, Bestandskunden dürfen ihre Girokarte kostenlos behalten.

Die Vorteile der Visa-Debitkarte

Von der veränderten Abrechnung einmal abgesehen behält die DKB-Debitkarte viele Vorteile ihres Vorgängermodells. Und zwar die Folgenden.

Europaweit kostenlos Geld abheben und bezahlen

Die DKB wirbt damit, dass ihre Kunden mit der Visa-Debitkarte in der Eurozone gebührenfrei Geldautomaten benutzen und Zahlungen tätigen können. Außerhalb davon erhebt sie ein Währungsumrechnungsentgelt in Höhe von 2,20 %. Dieses entfällt für Kunden, die den Aktivstatus haben (Mindestgeldeingang 700 Euro oder im ersten halben Jahr nach der Kontoeröffnung). Wer diese Bedingungen erfüllt und auf den Kreditrahmen verzichten kann, hat mit der DKB-Debitkarte weiterhin eine leistungsstarke Reisebegleiterin im Geldbeutel.

Beim Geldabheben beträgt der Mindestbetrag für alle DKB-Kunden 50 Euro. Wer kleinere Beträge aus dem Automaten ziehen will, aktiviert zuvor die Mini-Bargeldoption, die für alle Kunden 15 Euro im Monat kostet.

Aufpassen: Ausschließlich mit den DKB-Visakarten (Debit/Credit) ist das kostenlose Abheben an allen Automaten mit Visa-Logo möglich. Mit der Girokarte fällt an ATMs, die weder der DKB noch zum Geldautomatensystem der deutschen Kreditwirtschaft gehören, eine Gebühr von 1 % des verfügten Betrags, mindestens jedoch 10 Euro an.

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Sicheres Bezahlen im Internet

Mit der DKB-Visa-Debitkarte haben Freunde des Onlineshoppings ein sicheres Zahlungsmittel zur Hand. Egal, ob sie Klamotten bestellen oder einen Flug buchen. Dafür aktivieren sie einmalig das 3D-Secure-Verfahren „Visa Secure“ in der DKB-App. Das dauert nicht lange und die Funktion ist umgehend verfügbar. Beim nächsten Einkauf im Internet muss unter Umständen die Transaktion auf dem Mobiltelefon freigegeben werden. Dazu öffnet der Kunde die Banking-App und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Kontaktloses Zahlen

In allen Giro- und Visakarten der DKB mit Funkwellensymbol sind NFC-Chip und Antenne verbaut. Mit einer solchen Karte kann an jedem kompatiblen Terminal kontaktlos bezahlt werden. Der Nutzer hält die Karte dazu gegen das Lesegerät, bis ein optisches oder akustisches Signal die erfolgreiche Transaktion bestätigt. Kleine Einkäufe unter 50 Euro benötigen keine zusätzliche Eingabe der Geheimzahl. Außerdem braucht der Kunde seine Karte nicht aus der Hand zu geben oder nach Scheinen und Münzen zu kramen. Die hinter ihm Wartenden danken die kurze Bezahldauer. Übrigens ist die kontaktlose Zahlung laut DKB genauso sicher wie der reguläre Bezahlvorgang.

Apple Pay und Google Pay

Mobile Bezahlmethoden mit einem NFC-fähigen Smartphone oder einer geeigneten Smartwatch sind im Trend. Die DKB unterstützt Apple Pay und Google Pay für beide Visakarten. Über die DKB-App werden diese digitalisiert und anschließend in der entsprechenden App (Google Pay oder Wallet) hinterlegt. Eine genaue Anleitung der Registrierung stellt die DKB auf ihrer Webseite bereit. Später im Geschäft geht das Bezahlen so:

  • Eine geeignete Kasse anhand des Apple- oder Google-Pay-Logos ausfindig machen
  • Smartphone aktivieren oder entsperren, das iPhone muss mit FaceID oder TouchID entsperrt werden
  • Smartphone nah an den Bildschirm des Bezahlterminals halten
  • Ein akustisches Signal am Terminal bestätigt die Zahlung

Weder ist eine Unterschrift nötig noch muss die App geöffnet werden. Wem das gefällt, der kann Visakarte und Geldbörse künftig zu Hause lassen.

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Die Vorteile der Visa-Kreditkarte

Die DKB-Visakarte ist eine Charge-Card. Alle Umsätze werden zunächst von der Bank gesammelt und jeweils zum 22. eines Monats abgerechnet. Gebuchte und noch ungebuchte Transaktionen sind im DKB-Onlinebanking jederzeit einsehbar. Das erleichtert es Bankkunden, ihre finanzielle Situation im Blick zu behalten. Erreicht die Gesamtsumme das Limit, ist bis zur Abrechnung keine weitere Verfügung möglich.

Zinsfreier Kredit

Da die DKB-Visakarte eine Charge-Card ist, gibt es keine Sollzinsen. Demzufolge handelt es sich beim Kreditkartenlimit um ein zinsfreies, unkompliziert erhältliches Darlehen. Allerdings mit Einschränkung: Sobald die Kreditkartenabrechnung eintrudelt, sollten Bankkunden nachschauen, ob sich ausreichend Guthaben auf ihrem Girokonto befindet. Denn damit gleicht die DKB die Kreditkartenumsätze aus. Und reicht das Geld nicht, geht das Konto ins Minus. In so einem Fall muss der Kartenbesitzer doch Zinsen zahlen, nämlich für den durch die Überziehung in Anspruch genommenen Dispo-Kredit. Die liegen bei 7,18 % pro Jahr ohne und 6,58 % mit Aktivstatus.

Prepaidkarte auf Wunsch

Wer sich volle Kostenkontrolle wünscht und seine DKB-Kreditkarte ausschließlich im Plus führen möchte, kann das Kreditkartenlimit im DKB-Onlinebanking auf null setzen und dadurch deaktivieren. Jetzt kann nur Geld mit der Visa Card ausgegeben werden, das zuvor aufs Kreditkartenkonto überwiesen wurde.

Sparen

DKB-Kunden, die dank monatlichem Geldeingang von 700 Euro aufwärts als Aktivkunden gelten, können ihre Kreditkarte zum Sparen einsetzen. Allerdings gibt es seit dem 01. April 2021 keine Guthabenzinsen mehr. Wer sein Geld einfach nur separat aufbewahren möchte, funktioniert entweder sein Kreditkartenkonto zum Sparbuch um oder eröffnet mit DKB-Visa-Tagesgeld ein eigenes Sparkonto. Natürlich kostenlos. Anschließend kann im Onlinebanking ein Sparauftrag eingerichtet werden, der automatisch jeden Monat einen festen Betrag ins digitale Sparschwein wirft.

Kreditkartenabrechnung

Am 22. eines jeden Monats wird abgerechnet. Fällt dieser Tag aufs Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich der Abrechnungstermin auf den vorausgehenden Bankarbeitstag. Falls der Kunde mit seiner Visa-Karte bezahlt oder Geld abgehoben hat, findet er an diesem Datum die neueste Abrechnung in seinem virtuellen Postfach. Gegen einen Aufpreis von 1 Euro schickt die DKB die Kreditkartenabrechnung zusätzlich in Briefform zu. Der Kontoausgleich erfolgt einige Tage später.

Limit der DKB-Kreditkarte anpassen

Die Visa Card der DKB verfügt über einen Kreditrahmen, der bei Neukunden abhängig von ihrer Bonität niedrig angesetzt ist. Bei allen, die das Onlinekonto als Gehaltskonto nutzen, passt der Bankcomputer den Kreditrahmen nach dem ersten Lohneingang automatisch an. In der Regel beträgt der Verfügungsrahmen dann das Doppelte des Monatsgehalts. Wer über mehr Geld verfügen möchte, ändert das Limit im Onlinebanking nach seinen Wünschen oder lädt das Kreditkartenkonto mit Guthaben auf. Das geht schnell und simpel per Überweisung. Praktisch: Transaktionen zwischen Kreditkarten- und Girokonto kommen ohne TAN aus. Aufträge, die vor 18 Uhr an einem Bankarbeitstag abgeschickt werden, werden direkt gebucht.

Bargeld auf das DKB-Girokonto einzahlen

Da DKB eine Direktbank ist, hat sie keine Geschäftsstellen. Das ist praktisch, weil es Kosten spart und die Bank darum Debitkarte und Konto gebührenfrei anbieten kann. Doch wer viel Bargeld einzahlen möchte, steht vor einem Problem. Zum Glück gibt es dafür gleich mehrere Lösungen:

1. An Geldautomaten der DKB. Die Deutsche Kreditbank unterhält siebzehn Geldautomaten mit Einzahlungsfunktion. An denen zahlen Kunden des Kreditinstituts mit ihrer Girocard Banknoten ein. Seit dem 1. April 2021 kostet das 1,5 % des Betrags. Dieses Entgelt beträgt mindestens 2,50 Euro und höchstens 15 Euro.

2. Cash im Shop. Mit einer DKB-Visakarte und einem in der DKB-App erstellten Barcode können DKB-Kunden in 12 000 teilnehmenden Geschäften deutschlandweit täglich zwischen 50 und 999,99 Euro in Scheinen und Münzen auf ihr Konto einzahlen. Die Gebühr für diesen Service liegt bei 1,5 % des eingezahlten Betrags.

3. Am Schalter von Filialbanken. Viele Fremdbanken bieten die Möglichkeit, Bargeld aufs DKB-Girokonto einzahlen. Dafür entsteht stets eine Gebühr.

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Welche Leistungen sind mit dem Aktivstatus verbunden?

DKB-Kunden mit Aktivstatus zahlen mit ihrer Debitkarte weltweit keine Gebühren und profitieren sowohl von einem niedrigeren Dispozins als auch von einem niedrigeren Jahreszins bei Aufnahme eines DKB-Privatkredits.

Wenn im Ausland das Portemonnaie samt Visakarte verloren geht oder gar geklaut wird, ist der Frust groß. Die DKB lässt ihre Kunden auf Reisen jedoch nicht im Stich, sondern hilft ihnen mit einem Notfallpaket aus der heiklen Situation. Dieses besteht aus Notfallkreditkarte und Notfallbargeld (wahlweise auch nur eins der beiden). Ein Kurier kümmert sich um die Lieferung, die innerhalb von 48 Stunden erfolgt. Für Kunden mit Aktivstatus oder Inhabende einer DKB-Kreditkarte ist das Notfallpaket kostenlos, alle anderen bezahlen für die Karte 180 Euro und fürs Bargeld 48,50 Euro.

Diese Notfallkarte besitzt keinen Chip und eignet sich damit ausschließlich zum bargeldlosen Bezahlen. Sie ist drei Monate gültig, darum ist es empfehlenswert, sich sofort eine Ersatzkreditkarte zu bestellen, die bei der Heimkehr schon bereitliegt.

Hinweis: Schluckt der Geldautomat eine DKB-Karte oder geht sie verloren, sind Bankkunden dazu verpflichtet, sie umgehend zu sperren. Entweder in der DKB-App (nur Visakarte) oder durch einen Anruf beim Sperr-Notruf +49 116 116.

Was kostet die DKB-Kreditkarte?

Die Debitkarte der DKB ist kostenlos, genauso wie das Girokonto. Weder verlangt die Bank, dieses als Gehaltskonto zu führen, noch setzt sie einen bestimmten Mindestgeldeingang voraus.

Für alle Kunden sind außerdem die folgenden Kreditkartenleistungen kostenlos:

  • Bargeldbezug ab 50 € an allen VISA-Geldautomaten innerhalb des EWR und in Euro (Hinweis: Betreiber von Geldautomaten können eine zusätzliche Gebühr erheben, die der Bankkunde selbst bezahlen muss.)
  • Bargeldbezug ab 50 € über Cash im Shop
  • Kartenzahlung innerhalb des EWR und in Euro
  • Ausgabe der Visa-Debitkarte
  • smsTan beim 3D Secure-Verfahren
  • Kontoauszüge im elektronischen Postfach

Und diese Leistungen sind kostenpflichtig:

  • Ausgabe einer Kreditkarte (2,49 €/Monat)
  • Ausgabe einer Girokarte (nur Neukunden, 0,99 €/Monat)
  • Geld abheben und Kartenzahlung außerhalb des EWR/in Fremdwährung: 2,20 % (ausgenommen sind Kunden mit Aktivstatus oder Kreditkarte)
  • Bargeldbezug mit einer Visakarte am Bankschalter im EWR: 3 %, mindestens aber 5 €
  • Bargeldeinzahlung über Cash im Shop: 1,5 %
  • Kontoauszug/Kreditkartenabrechnung in Papierform: 1 € pro Brief

In der Preisliste der DKB verbergen sich keine Kostenfallen, in die ein unwissender Neukunde tappen könnte. Dass das weltweit kostenlose Geldabheben und Bezahlen ausschließlich für Kunden mit Aktivstatus bzw. Nutzende der vollwertigen Kreditkarte gilt, wird etwas zurückhaltend dargestellt, doch keinesfalls verheimlicht. Alles in allem gestaltet die Bank ihre Konditionen fair und übersichtlich.

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Das DKB-Girokonto erfolgreich eröffnen

Der persönliche Kontovergleich hat ergeben, dass das kostenlose DKB-Girokonto am besten geeignet ist. Jetzt folgt die Antragstellung. Weil die DKB als Direktbank ausschließlich im Internet agiert, findet die Kontoeröffnung online und papierlos statt. Wer seine Identität per Videochat und mit seinem Ausweis bestätigt, muss darüber hinaus keinen Drucker nutzen oder das Haus verlassen

Voraussetzungen

Jeder, der volljährig ist und über ein Einkommen verfügt, kann das DKB-Paket aus kostenlosem Internetkonto und gebührenfreier Visa-Debitkarte erhalten. Allerdings darf es ausschließlich privat genutzt werden. Für Selbstständige und Freiberufler bietet die DKB das DKB-Business-Konto an.

Im Gegensatz zu anderen Kreditinstituten erfordert ein Konto bei der DKB keinen deutschen Wohnsitz. Deutsche, die im Ausland leben, dürfen ebenfalls ein DKB-Konto beantragen. Menschen anderer Nationalität nimmt die DKB in ihre Kundschaft auf, wenn diese in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben.

Optional kann das DKB-Girokonto als Gemeinschaftskonto eröffnet werden. Einzige Bedingung: Beide Kontoinhaber haben den gleichen Hauptwohnsitz. Ihre Beziehung zueinander ist irrelevant.

Für Minderjährige bietet die DKB mit Girokonto u18 eine abgespeckte Form des Kontos mit kostenloser Debitkarte und automatischem Aktivstatus an, der nach dem 18. Geburtstag noch drei Jahre erhalten bleibt. Dieses ist Kindern von DKB-Kunden vorbehalten.

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Antrag richtig ausfüllen

Nach dem Klick auf „Jetzt Konto eröffnen“ erscheint das Antragsformular. Wer beim Eintragen seiner Daten sorgfältig vorgeht, erhöht seine Chancen darauf, sich in wenigen Wochen DKB-Kunde nennen zu dürfen. Eine ausführliche Anleitung mit praktischen Tipps stellt das Portal „Deutsches Konto“ bereit. Laut diesem Bericht zur DKB-Kreditkarte wird empfohlen, die Antragsstrecke auf dem Desktop durchzuführen.

Vor allem die korrekte Angabe des Netto-Einkommens ist wichtig. Dazu zählt neben dem Gehalt jedes Geld, über das der Antragsteller verfügt. Also zum Beispiel Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Mieten, Nebenjobs, finanzielle Unterstützung der Eltern oder Unterhalt.

Wer alle Felder ausgefüllt hat, bestätigt noch die Datenschutz- und Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DKB, dann schickt er mit einem Klick den Antrag ab. Es ist keine Unterschrift nötig. Alle Daten werden über eine sichere Verbindung an die Bank übermittelt. Jetzt prüft ein Mitarbeiter den Antrag. Hat die Bank nichts zu beanstanden, erhält der Antragsteller eine E-Mail und kann sich dem nächsten Punkt zuwenden.

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Legitimation

Wer im Internet ein Konto eröffnet, muss der Bank seine Identität nachweisen. So will es das Geldwäschegesetz. Bei der DKB gibt es drei Möglichkeiten:

1. Mit dem Postident-Verfahren. Dafür befindet sich in der E-Mail ein Coupon, den der Antragsteller ausdruckt. Mit diesem und einem gültigen Ausweisdokument (entweder Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung) geht er zu einer beliebigen Postfiliale. Ein Mitarbeiter der Post erledigt den Rest und schickt den ausgefüllten Coupon an die DKB.

2. Für die Legitimation per Video-Ident wird Folgendes benötigt:

  • Internetzugang
  • Endgerät mit Frontkamera
  • Gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass nebst Meldebescheinigung
  • Referenznummer (steht in der E-Mail)

Video-Ident ist jeden Tag zwischen 7 und 22 Uhr verfügbar und kann auch von im Ausland lebenden Antragstellern genutzt werden, wenn sie ihren aktuellen Wohnort auf dieser Liste wiederfinden..

3. Wer einen neuen Personalausweis mit aktiver Online-Ausweisfunktion, ein passendes Lesegerät und die AusweisApp auf seinem Computer hat, der kann damit seine Identität nachweisen. Das ist eine ähnlich bequeme und schnelle Alternative zum Postident-Verfahren.

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Wie lange dauert es, bis die DKB-Visa-Debitkarte genutzt werden kann?

Innerhalb der nächsten zwei Wochen erhält der Neukunde von der DKB mehrere Briefe mit folgendem Inhalt:

  • Visa-Debitkarte
  • Zugangsdaten zum Onlinebanking

Der Versand erfolgt nicht zwingend in dieser Reihenfolge und kann bei einem Wohnsitz im Ausland durchaus länger dauern. Für die Debitkarte wird keine Geheimzahl mehr verschickt, diese können Inhabende im Onlinebanking nach Wunsch festlegen.

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