Das iPhone 7 strahlt mehr als seine Vorgängermodelle und die der Konkurrenz. Deshalb empfiehlt Apple, das Handy gar nicht mehr ans Ohr zu halten oder in der Hosentasche zu tragen.

Seit September verkauft Apple das neue iPhone 7, das als das bisher beste iPhone beworben wird. Jetzt hat der Hersteller allerdings einige ungewöhnliche Empfehlungen zur Nutzung des Handys ausgesprochen. So soll das Mobiltelefon stets im Abstand von mindestens 5mm zum Körper getragen und beim Telefonieren möglichst nicht direkt ans Ohr gehalten werden. Als Alternative wird das Nutzen der Freisprechfunktion oder von Kopfhörern empfohlen.

Der Grund dafür findet sich in den von Apple bekannt gegebenen Zahlen zum SAR-Wert des Modells: Dieser liegt mit 1,384 Watt pro Kilogramm Körpergewicht (W/kg) weit über dem der Vorgängermodelle und der Konkurrenz.

Der Rundfunkbeitrag wird nicht gesenkt - dafür sollen die öffentlich-rechtlichen Sender sich aber reformieren.

Der Wert beschreibt, wie viel hochfrequente Energie der menschliche Körper im Kontakt mit dem elektromagnetischen Feld des Handys absorbiert. Damit ist zwar die EU-Obergrenze von zwei W/kg noch lange nicht erreicht, trotzdem fühlte sich Apple gezwungen zu reagieren, um die Nutzer vor der Strahlung zu schützen.

Ebenso wird darauf hingewiesen, dass individuelle Gehäuse mit Metallteilen den SAR Wert verändern können und in diesen Fällen nicht mehr gewährleistet wird, dass die angegebenen Zahlen stimmen.
Dass die Handystrahlung Krebs verursachen kann, ist nicht bewiesen, allerdings kann eine Strahlenbelastung durchaus schädlich für den Körper sein.

Dementsprechend empfiehlt es sich, den Vorschlägen des Herstellers Folge zu leisten.