Mitten in der Corona-Krise hat Prinz Harry eine schwere Entscheidung getroffen: Er muss die Invictus Games 2020 absagen.

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Zuletzt war bereits vermutet worden, dass die von Prinz Harry ins Leben gerufenen Invictus Games womöglich wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen. Diese Befürchtung hat sich nun bestätigt.

Die paralympische Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten soll nicht mehr vom 9. bis 16. Mai 2020 in Den Haag stattfinden, sondern voraussichtlich erst im Mai oder Juni 2021. Das hat die Invictus Games Stiftung am Donnerstag offiziell bekanntgegeben.

"Sicherste Option für alle"

Prinz Harry meldete sich zudem mit einer Videobotschaft zu Wort. "Es war für uns alle eine unglaublich schwierige Entscheidung," erklärt der Royal darin.

Man habe fieberhaft nach Alternativen gesucht, damit die Spiele doch stattfinden können, "aber diese Entscheidung war die vernünftigste und sicherste Option für alle." Es ist ein erstes Lebenszeichen von Harry nach seinem letzten Auftritt als Senior-Royal in London.

Es wäre "logistischer Alptraum" geworden

Anfang März hatte die britische "Sun" berichtet, dass die Wettkämpfe wegen des Virus ein "logistischer Alptraum" für die Veranstalter seien und in Bezug auf die Planung "Chaos" herrsche. Zu diesem Zeitpunkt sorgte man sich angeblich darum, dass viele Athleten womöglich nicht einreisen dürften.

Im Juni 2022 sollen die Invictus Games in Düsseldorf stattfinden und damit zum ersten Mal nach Deutschland kommen. (wue/cam)

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