Nizza ist immer noch vom Terroranschlag vor zwei Jahren gezeichnet. Wie sehr, das zeigt ein aktueller Vorfall: Ein Schuss aus einer Schreckschusspistole löste eine veritable Panik aus.

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Der Einsatz einer Schreckschusspistole hat im südfranzösischen Nizza eine Panik in einer Fußgängerzone ausgelöst, bei der mehrere Menschen leicht verletzt worden sind.

Wie Bürgermeister Christian Estrosi mitteilte, soll jemand die Pistole bei einem Streit benutzt haben. Im Juli 2016 hatte ein Terroranschlag mit 86 Todesopfern die Stadt erschüttert; ein Mann war damals mit einem Lastwagen durch eine Menschenmenge gefahren.

Beziehungsstreit dürfte Auslöser gewesen sein

Die Regionalzeitung "Nice-Matin" nannte als Hintergrund des Vorfalls am Montagabend einen Streit zwischen einem Paar und mehreren weiteren Leuten.

Dabei sei ein Schuss mit der Schreckschusswaffe abgefeuert worden, die Detonation habe eine Massenbewegung in der Fußgängerzone ausgelöst.

Laut Bürgermeister Estrosi drückten Geschäftsleute ihre Alarmknöpfe.

Die Polizei sprach laut "Nice Matin" von einem Dutzend Verletzten. Die Feuerwehr habe nach eigenen Angaben neun Menschen versorgt - vor allem wegen Glassplittern.

Die Polizei erklärte auf Twitter, dass die Verantwortlichen festgenommen worden seien.  © dpa

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