• Der Kreis Ahrweiler war besonders von der Flutkatastrophe betroffen.
  • Nun wurde erneut Starkregen für die Region vorhergesagt.
  • Auch für weitere Regionen in Rheinland-Pfalz und auch im Saarland kündigte der DWD Regen und Gewitter an.

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Für den von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kreis Ahrweiler hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Dienstag Starkregen vorhergesagt. Innerhalb sechs Stunden kann es bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen, wie der DWD auf seiner Website am Morgen mitteilte. Die Wetterwarnung gelte am Dienstag von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Der Kreis Ahrweiler war bei der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz besonders betroffen. Die Zahl der Menschen, die bei der Flut im Ahrtal ihr Leben verloren hatten, war am Montag auf 138 gestiegen. Weiterhin vermisst werden 26 Bewohner, wie Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz mitteilte.

Zuletzt wurde Kritik laut, der Kreis Ahrweiler habe vor dem letzten Unwetter zu spät den Katastrophenfall ausgerufen. Die Kreisverwaltung habe laut Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" neben online veröffentlichten Informationen im Laufe des Abends mehrere automatisierte E-Mails des zuständigen Landesamts für Umwelt erhalten, in denen auch der prognostizierte enorme Pegelstand von fast sieben Metern mitgeteilt wurde.

Unwetter: Weitere Regionen in Rheinland-Pfalz und im Saarland betroffen

Auch für weitere Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland kündigte der DWD Regen und Gewitter an. Unwetter mit Starkregen sind demnach im Norden am wahrscheinlichsten. Die Temperaturen liegen am Dienstag bei 17 bis 21 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch sollen Schauer und Gewitter langsam nachlassen. In der zweiten Nachthälfte ist es den Meteorologen zufolge dann meist trocken bei Tiefstwerten von 13 bis 11 Grad, im Bergland teils um 8 Grad. Am Mittwoch soll es nur noch zeitweise schauern bei Höchsttemperaturen zwischen 18 Grad im höheren Bergland und bis zu 22 Grad am Rhein. (awa/dpa)

Bericht: Landkreis Ahrweiler missachtete Hochwasserwarnungen vor Katastrophe

Im Ahrtal wurden die Bewohner beinahe unvorbereitet von der verheerenden Flutkatastrophe getroffen. Laut einem Bericht der FAZ hätten Menschenleben gerettet werden können, denn die alarmierenden Informationen lagen rechtzeitig vor.