Gerade gibt nach Tagen weit über der 30-Grad-Marke eine wettertechnische Verschnaufpause in Deutschland. Doch schon am Samstag sollen es stellenweise wieder 32 Grad werden. In welchen Städten der Bundesrepublik müssen die Menschen am meisten schwitzen? Messungen der Jahre 2009 bis 2018 zufolge trifft es ein Bundesland am häufigsten.

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Eine Hitzewelle hat in der vergangenen Woche Deutschland heimgesucht. Mit landesweiten Werten von über 30 Grad und stellenweise beinahe 40 Grad brachte das Wetter die Bundesbürger zum Schwitzen.

Deutschlands heißeste Stadt zählt 24 "Tropentage" im Jahr

Solche Tage werden laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lange Zeit als "Tropentage" bezeichnet. Kennzeichen dieser Tage waren Lufttemperaturen über 30 Grad.

In manchen deutschen Orten scheint es die Sonne aber besonders gut zu meinen. Im Schnitt 24,1 heiße Tage pro Jahr wurden etwa in Kitzingen zwischen 2009 und 2018 gezählt. Damit ist die bayerische Kreisstadt die heißeste Stadt Deutschlands.

Kitzingen war in den vergangenen zehn Jahren die Stadt mit den durchschnittlich meisten Hitzetagen pro Jahr.

Auf Platz zwei findet sich die baden-württembergische Stadt Waghäusel im Landkreis Karlsruhe. Dort wurden in den vergangenen Jahren im Durchschnitt 22,7 Tagen über der 30-Grad-Marke gezählt.

Platz drei belegt Rheinfelden. Ebenfalls in Baden-Württemberg gelegen, befindet sich die Stadt direkt an der Grenze zur Schweiz. Hier wurden durchschnittlich 22,1 heiße Tage im Jahr gemessen.

Auch auf den restlichen Plätzen befinden sich mit Ohlsbach, Rheinau, Bad Mergentheim, Mannheim und Rheinstetten vor allem Städte in Baden-Württemberg. Nur mit Regensburg auf Platz acht mit 20,4 heißen Tagen, sowie Bad Kreuznach auf Platz zehn mit 19,7 Hitzetagen schaffen es noch einmal Bayern und Rheinland-Pfalz in das Ranking. (dar)