Der Wirbelsturm "Sally" bewegt sich mit Hurrikan-Stärke auf die US-Golfküste zu. Prognose zufolge soll er im Laufe des Dienstags oder am Mittwochmorgen (Ortszeit) aufs Festland treffen. Einige Bundesstaaten haben deshalb bereits den Notstand ausgerufen.

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Angesichts des heranziehenden Hurrikans "Sally" ist für Teile der US-Südküste der Notstand ausgerufen worden. Der Wirbelsturm gewann am Montag an Kraft und wurde von den Meteorologen auf die Hurrikan-Stärke 2 auf der fünfstufigen Skala heraufgestuft.

Er befand sich am Abend (Ortszeit) rund 230 Kilometer von Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi entfernt und bewegte sich langsam in nordwestlicher Richtung. Die Gouverneure der Bundesstaaten Mississippi und Alabama erklärten den Notstand in ihren Bundesstaaten.

Aktuell fünf Wirbelstürme über dem Atlantik aktiv

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA (NHC) brachte "Sally" Winde mit der Stärke von bis zu 160 Stundenkilometern mit sich. Die Meteorologen erwarteten, dass der Sturm weiter an Stärke zulegen und am späten Dienstag oder frühen Mittwoch die US-Küste am Golf von Mexiko erreichen würde.

Erst Ende August hatte der Hurrikan "Laura" im Süden der USA schwere Schäden angerichtet. Mindestens 14 Menschen waren durch den Sturm in Louisiana und Texas ums Leben gekommen.

Sally" gehört zu insgesamt fünf tropischen Wirbelstürmen, die derzeit über dem Atlantik aktiv sind. Ein weiterer davon ist der Hurrikan "Paulette", der ebenfalls die Stärke 2 erreichte. "Paulette" suchte am Montag nach Angaben des NHC die zu Großbritannien gehörende Inselgruppe der Bermudas mit starken Winden und Regenfällen heim.  © dpa

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