Als seien die Zeiten durch die Corona-Bedrohung nicht schon verrückt genug, steht Deutschland auch noch ein verrücktes Wetter-Wochenende bevor. Am Samstag noch herrschen frühlingshafte 18 Grad Celsius. Am Sonntag nähert sich das Thermometer tagsüber dem Gefrierpunkt - und es wird schneien.

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Zumindest bis zum Samstag bleibt das Wetter in Deutschland bei frühlingshaften Temperaturen stabil. Damit ist es am Sonntag vorbei: Ein Hauch von Winter kehrt zurück. Es wird kalt und kann schneien.

"Hoch" Jürgen bringt zum Samstag die Sonne

Hoch "Jürgen" beschere uns Samstag sehr ruhiges und oft sonniges Wetter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. "Jürgen" aber ziehe Richtung Osten ab, und am Sonntag meldet sich dann der Winter zurück. Es wird kalt. Bis in die Niederungen kann es schneien.

Dominik Jung warnt in der Nacht zum Montag vor Straßenglätte

Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net" spricht vom "Zickzack-Frühlingswochenende" und warnt: "In der Nacht zu Montag droht Straßenglätte."

In der Nacht zu Sonntag werden in Europa die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt - um zwei Uhr nachts wird also auf drei Uhr vorgestellt. Sommerzeit und Winter-Feeling - passt das denn zusammen? "Das ist gar nicht so ungewöhnlich", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich der Deutschen Presse-Agentur. "Die Sommerzeit kommt zwar nach der Uhr, aber nicht nach dem Wetter." Schneefall im März oder April komme in Deutschland etwa alle zwei bis drei Jahre vor.

"Das ist typisch für die Übergangsphase im Frühjahr", sagte Friedrich. "Da "kämpfen" die kalte Polarluft und die schon warmen subtropischen Luftströmungen aus Nordafrika."

Ob das Wetter frühlingshaft-mild oder winterlich-kühl ausfalle, hänge dann von der Großwetterlage und der Herkunft der Luftströmungen ab. So sei der März 2019 sehr warm gewesen, der März 2018 hingegen ein Grad kälter als im langjährigen Mittel.

Von Samstag auf Sonntag stürzen die Temperaturen ab

Doch zunächst liegen am Freitag die Höchstwerte bei frühlingshaften 12 bis 18 Grad. Allerdings sorgt der zum Teil recht lebhafte Ostwind dafür, dass sich die Temperaturen kälter anfühlen. Nachts sinken die Werte auf null bis sechs Grad.

Für Samstag wird eine überwiegend freundliche Mischung aus Sonne und Wolken erwartet, wieder steigen die Temperaturen auf 12 bis 18 Grad. In der Nacht zum Sonntag kann es bereits vor allem im höheren Bergland schneien.

Der Sonntag präsentiert sich mit vielen Wolken, es wird mit fünf bis elf Grad deutlich kühler. Im Süden kann es längere Zeit regnen und schneien.

Im Norden wird es etwas netter: Hier lassen die Niederschläge meist rasch nach. Am Himmel ist auch mal ein freundliches Blau zu sehen. Nachts wird es kalt, die Werte sinken auf bis zu minus sechs Grad. Es kann im Süden und Südosten bis in die tiefen Lagen schneien.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Samstag: 10 bis 18 Grad, freundlich, immer wieder Sonne

Sonntag: 3 bis 7 Grad, viele Wolken, Schneeregen, nur im Süden anfangs noch freundlich

Montag: 1 bis 8 Grad, wechselhaft und nass-kalt

Dienstag: 2 bis 9 Grad, mehr Sonne als Wolken, trocken, Nachtfrost (hau/dpa)

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