Der Sommer 2018 bleibt ein Rekordsommer. Am Donnerstag wurden 38 Grad Celsius gemessen - die 40-Grad-Marke könnte in den nächsten Tagen fallen. Denn auch das kommende Wochenende wird wieder heiß. Auf leichte Abkühlung können nur wenige Regionen hoffen.

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Der Sommer heizt Deutschland weiter ein. Mit 38,0 Grad gab es am Donnerstag einen neuen Jahreshöchstwert. Dieser Wert sei im Duisburger Stadtteil Baerl gemessen worden, teilte der Deutsche Wetterdienst am Abend mit.

Der Hitzerekord in Deutschland liegt bei 40,3 Grad. Dieser Wert wurde im mainfränkischen Kitzingen im Jahr 2015 gleich zweimal gemessen - im Juli sowie im August.

Somit ist die Höhe der Temperaturen nicht unnormal. Allerdings: "Das Ungewöhnliche an diesem Sommer ist die Länge", so DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel. Gefühlt sei er schon seit April da. "In der kommenden Woche geht das so weiter."

Freitag im Westen bis zu 38 Grad

Am Freitag klettern die Temperaturen tagsüber im Westen auf bis zu 38 Grad. "Richtung Osten wird es weniger heiß, aber immer noch heiß genug", sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Das Wochenende bringt etwas Abkühlung ins Land. "Aus Westen naht eine Kaltfront mit heftigen Gewittern", so der DWD-Sprecher weiter. Dann sinken die Temperaturen - bevor der Sommer nächste Woche wieder anklopft.

Laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net wird noch bis Sonntag "täglich irgendwo in Deutschland die 30-Grad-Marke geknackt."

Die Aussichten für die kommenden Tage

  • Freitag: 28 bis 39 Grad, sonnig und sehr heiß, besonders im Osten können Gewitter auftreten
  • Samstag: 28 bis 35 Grad, zahlreiche Gewitter, teils sonnig, drückend schwül!
  • Sonntag: 25 bis 30 Grad, sonnig und trocken
  • Montag: 26 bis 34 Grad, Sonne satt und trocken
  • Dienstag: 28 bis 36 Grad, sonnig, leichte Gewittergefahr

Beste Aussichten für Himmelsbeobachter

Während ganz Deutschland ob der Hitzewelle stöhnt, hat das Wetter zumindest für Himmelsbeobachter einen riesigen Vorteil. Freitag erwartet uns nämlich ein extrem seltenes astronomisches Schauspiel am Abendhimmel: Bei der längsten totalen Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts entsteht ein Blutmond und der Mars kommt der Erde so nah wie nur möglich.

Dank des überwiegend wolkenlosen Himmels können Neugierige die Mondfinsternis etwa 103 Minuten genießen - und dabei auch den Mars so hell und großen beobachten, wie er zuletzt vor 15 Jahren zu sehen war. Die Sicht sei in den meisten Regionen ganz gut. (dh/dpa)

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Teaserbild: © Armin Weigel/dpa