Die letzte Woche des Jahres 2018 zeigt sich trüb, in Teilen Deutschlands bleibt es neblig und regnerisch. Stellenweise müssen Autofahrer mit Glatteis und überfrierender Nässe rechnen.

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Das verbreitet graue und trübe Wetter in Deutschland setzt sich in den nächsten Tagen fort. "Vom Winterwetter fehlt zumindest derzeit bis ins neue Jahr hinein jede Spur", sagte der Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Deutschland wird in den nächsten Tagen vom Wetter zweigeteilt: Im Norden und Osten herrschen bis zum Wochenende dichte Wolkenfelder vor; zeitweise kann es auch etwas regnen. Dagegen liegen der Süden und der Südwesten meist unter einer hochnebelartigen Bewölkung.

Die letzte Woche des Jahres bleibt trüb

Am Donnerstag bleibt es besonders im Osten und Norden überwiegend bewölkt mit vereinzelten Regenfällen. Im Süden und Westen bleibt es neblig-trüb, jedoch größtenteils niederschlagsfrei. Die Temperaturen liegen zwischen 3 und 9 Grad.

Auch am Freitag zeigt sich im Norden und Osten dichte Bewölkung, vereinzelt gehen Regenfälle oder Sprühregen nieder. Im Süden und Westen bleibt es überwiegend trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 8 Grad.

In der Nacht zum Samstag bleibt es ebenfalls überwiegend stark bewölkt oder bedeckt, besonders im Norden und Nordosten. Die Bewölkung bleibt auch tagsüber im Norden und Nordosten bestehen, es kann stellenweise regnen. Im Südwesten und in Alpennähe kann es laut DWD nach Auflösung des Nebels auch zeitweise heiter werden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 4 und 9 Grad im Norden, sonst bei 1 bis 5 Grad.

Am Sonntag ziehen nachts Regenwolken auf, die sich südostwärts ausbreiten und leichten Regen, sowie in höheren Lagen Schnee mit sich bringen. Örtlich ist mit gefrierendem Regen mit Glatteisbildung zu rechnen. Im Nordosten lockern sich die Wolkenfelder im Laufe des Tages und es bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 3 und 10 Grad.

Auch am Montag bleibt es bewölkt, im Westen lockern sich vereinzelte Wolkenfelder. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 5 und 10 Grad.

Kaum Frost in Deutschland

Richtig frostig wird es in den kommenden Nächten nur bei längerem Aufklaren in Tallagen. Dann können die Temperaturen örtlich auf minus zehn Grad sinken. Ansonsten liegen sie meist um den Gefrierpunkt.

Dabei werden die Nächte im Norden und Osten milder als im Süden und Westen. Etwas Bewegung kommt voraussichtlich am Wochenende ins Wettergeschehen, wenn es im ganzen Land unbeständiger wird. Dazu weht ein starker bis stürmischer Wind. (arg/dpa)

2018 bricht bislang alle Wetter-Rekorde - und das gibt Grund zur Sorge: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) könnte dieses Jahr das wärmste, trockenste und sonnigste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Und damit stehe fest: Der Klimawandel ist längst in Deutschland angekommen.

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