Es wird ungemütlich in den kommenden Tagen: Speziell im Westen folgt auf Schnee Regen, der für Schmuddelwetter sorgt. Im Süden und vor allem in den Alpen kündigt sich Föhnsturm an. Und für ganz Deutschland gilt: Vorsicht, es kann extrem glatt werden!

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Am Donnerstag war über den Westen Deutschlands kurz und heftig der Winter hereingebrochen. Durch starken Schneefall war der Flugverkehr am Flughafen Köln/Bonn zeitweise ausgesetzt, auf den Straßen bildeten sich durch zahlreiche Unfälle lange Staus.

Auch am Freitag muss im Nord- und Südwesten Deutschlands mit etwas Schnee gerechnet werden, der im Tagesverlauf allerdings in Regen übergeht. Weiß bleibt es lediglich in den Mittelgebirgen.

Die Schneefallgrenze liegt im Schwarzwald bei 900, am östlichen Alpenrand bei 1.600 Metern, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Die Temperaturen bewegen sich zwischen 1 und 6 Grad. Durch Regen und Nebel ist verbreitet mit erheblicher Glättegefahr zur rechnen.

Dazu kommt in den höheren Lagen der Alpen Föhnsturm mit vereinzelten Orkanböen in exponierten Lagen. Ausläufer des Föhnsturms können laut DWD auch als starke Böen in einzelnen Alpentälern spürbar sein.

Große Glättegefahr auf den Straßen!

"Am Freitagmorgen und am Samstagmorgen gibt es aus Westen nochmal Neuschnee. Der kann sich aber erst ab 400 Metern dauerhaft halten. Darunter ist es meist sehr schnell grauer Matsch", so Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Das bedeutet: weiter große Glättegefahr auf den Straßen!

In der Nacht zum Sonntag kann es lokal immer wieder kleinere Schneeschauer geben, von Südosten her setzt dann aber Regen oder Schneeregen ein. Neuschnee gibt es nur in höheren Berglagen.

Am Sonntag muss laut DWD im Südosten mit länger anhaltendem Schneefall gerechnet werden. Die Temperaturen liegen mit 0 bis 5 Grad knapp über dem Gefrierpunkt.

"Nächste Woche wird es dann ruhiger", blickt Jung voraus. "Stellenweise fällt noch etwas Schnee oder Schneeregen, meist kann sich aber die Sonne durchsetzen." (mwo)

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