• Dem Münchner Oktoberfest fällt wie schon 2020 aus. Grund ist die weiterhin bestehende Infektionsgefahr mit dem Coronavirus.
  • Auf Bier und gute Laune müssen jedoch zumindest Münchens Bürgerinnen und Bürger nicht gänzlich verzichten.
  • Die Festwirte kündigen eine zweite Auflage der sogenannten "WirtshausWiesn" an.

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Wie schon 2020, wird es in München wieder eine "WirtshausWiesn" geben. Sie gilt als Ersatz für das erneut aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte Oktoberfest.

Vom 18. September bis 3. Oktober - die Zeit in der das Oktoberfest stattfinden sollte - wollen mehr als 50 Münchner Wirte ihre Gaststätten wie schon im Vorjahr im Oktoberstil schmücken und Wiesn-Schmankerl anbieten. Das teilten Innenstadtwirte und Wiesnwirte am Sonntag mit.

Fest-Bier trotz Coronakrise: "WirtshausWiesn" war 2020 ein Erfolg

Die Aktion sei im Vorjahr ein Erfolg gewesen, so dass sie dieses Jahr wiederholt werden solle. "Die Menschen freuten sich über unsere Wiesn-mäßig geschmückten Gasthäuser und die typischen Oktoberfest-Schmankerl", sagt Peter Inselkammer, Sprecher der Wiesnwirte. Überall in der Stadt seien Menschen in Tracht unterwegs gewesen.

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Im Saal des Hofbräuhauses in München fand am 19. September 2020 der Anstich für die "WirtshausWiesn" statt. Coronabedingt entfiel das traditionelle Oktoberfest auf der Theresienwiese.

Es gebe ausgefeilte Hygienekonzepte, betonte Gregor Lemke, Sprecher des Vereins der Münchner Innenstadtwirte. Die Wirte wollten mit der Aktion Wiesn-Flair in die ganze Stadt bringen. (dpa/hau)

Wiesn 2021: Münchens Oberbürgermeister Reiter sieht kaum noch Chancen

Die Absage des Münchner Oktoberfestes auch in diesem Jahr wird immer wahrscheinlicher. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich erneut sehr skeptisch dazu geäußert, dass die Wiesn stattfinden kann.
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