Auf einem türkischen Militärstützpunkt kam es nach Angaben des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einer Explosion. Dabei sollen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen sein.

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Durch eine Explosion auf einem Militärstützpunkt im Südosten der Türkei sind nach Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Der türkische Präsident sprach am Samstag von sieben "Märtyrern".

Ursache nicht bekannt

Die Ursache der Explosion wurde nicht detailliert beschrieben. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu ereignete sich der "Unfall" in einem Munitionsdepot, als mit schweren Waffen geschossen worden sei, wie es unter Berufung auf das Verteidigungsministerium hieß. Auch Erdogan sprach von einer Explosion während Artilleriefeuers.

Nach Angaben von Verteidigungsminister Hulusi Akar gab es auch in der Nacht zum Samstag noch "kleine Explosionen". Man bemühe sich demnach, die Brände zu löschen, wie Anadolu berichtete.

Der Stützpunkt liegt im Bezirk Semdinli nahe der Grenze zum irakischen Kurdistan. Dort hat die von der Türkei militärisch bekämpfte Kurdische Arbeiterpartei PKK ihr Hauptquartier. Erdogan sprach am Samstag davon, "Terrornester im nördlichen Irak" zu zerstören. Anadolu zufolge "neutralisierten" türkische Luftangriffe am Samstag 15 Terroristen im Nachbarland. "Neutralisiert" heißt in der Regel getötet, kann aber auch verletzt oder gefangen genommen bedeuten. (dar/dpa)

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