Brasilien vor der Wahl: Proteste gegen Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro

Am 7. Oktober wählt Brasilien einen neuen Präsidenten. In den Umfragen liegt der rechtsextreme Jair Bolsonaro voran. Doch es formiert sich lautstarker Protest. © dpa

Tausende Menschen demonstrieren in Brasiliens Städten gegen Jair Bolsonaro.
Der rechtsextreme Kandidat gilt als frauenverachtend.
Der Ex-Militär hetzt gegen Homosexuelle und Schwarze und verherrlicht die Militärdiktatur.
In den Umfragen liegt er dennoch vorn.
Es formiert sich jedoch lautstarker Widerstand.
In Städten wie São Paulo (Bild), Rio de Janeiro und Curitiba gehen die Menschen auf die Straßen.
Er hatte einer Politikerin einmal bescheinigt, sie habe es nicht verdient, vergewaltigt zu werden, "weil sie sehr hässlich ist".
Auch Indígena-Frauen stellen sich bei einer #EleNão-Demonstration gegen Bolsonaro.
Der Präsidentschaftskandidat ist auch für seine homosexuellenfeindlichen Aussagen bekannt.
Bolsonaro war Anfang September bei einem Messerangriff verletzt worden. Er wurde nun aus dem Krankenhaus entlassen und reist zurück in seine Heimatstadt Rio de Janeiro.