Nicht jeder hat einen grünen Daumen. Wer folgende Tipps beachtet, wird aber schnell wissen, welche Pflanze an welchen Ort gehört und was sie zum Wachsen braucht.

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Im Frühling wächst der Wunsch nach einem blühenden Balkon. Wer Blumen auf dem Balkon anpflanzen will, sollte auf den richtigen Platz und das Wetter achten.

Südbalkon oder Nordbalkon? Diese Pflanzen eignen sich

Sie haben einen Südbalkon? Dann sollten Pflanzen und Blumen, die dort wachsen sollen, sonnenverträglich sein. Mediterrane Pflanzen wie Salbei und Lavendel halten Hitze aus, ebenso Geranien, Petunien und Margeriten.

Auf dem schattigen Nordbalkon hingegen gedeihen Begonien, Fleißiges Lieschen und Fuchsien. Darauf weist die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im Zentralverband Gartenbau hin.

Blumen anpflanzen: Platz lassen

Auch wenn die Pflänzchen erst noch klein sind, sollte man auf genügend Abstand beim Einsetzen achten. Denn sowohl über als auch unter der Erde müssen sich die Pflanzen ausbreiten können. Oft steht der Platzbedarf auf dem Etikett, ansonsten fragt man beim Händler nach.

Erde, die noch vom Vorjahr in Töpfen, Kübeln und Kästen ist, wird vor dem Neubepflanzen ausgetauscht. Experten empfehlen hierfür hochwertige und vorgedüngte Erde.

Meist muss nach vier bis sechs Wochen nachgedüngt werden, etwa mit einem organischen oder mineralischen Langzeitdünger - oder ein- bis zweimal pro Woche mit Flüssigdünger.

Was schadet Pflanzen auf dem Balkon?

Nicht nur ausgetrocknete Erde, sondern auch Staunässe schadet den Pflanzen. Regelmäßiges Gießen ist daher genauso wichtig wie eine Schicht aus Blähton oder Kies am Gefäßboden. Durch ein Loch kann überschüssiges Wasser ablaufen.

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(dpa/tmn/tae)

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