Anfang Januar durften wir schon einen Super-Vollmond bestaunen. Doch das Highlight des Monats steht noch bevor: Am 31. gibt es einen weiteren Super-Vollmond, der auch noch ein Blutmond und ein blauer Mond ist. In Europa ist das Phänomen aber leider nicht direkt zu sehen.

Das Jahr 2018 begann schon mit einem Super-Vollmond: In der Nacht zum 2. Januar erstrahlte der Erdtrabant heller und größer als sonst. Doch das war noch längst nicht alles für diesen Monat.

Am 31. Januar wartet der Mond fast mit allen Besonderheiten gleichzeitig auf, die er zu bieten hat. Es steht nämlich eine blaue Super-Blut-Vollmond-Finsternis bevor.

Das Nachtgestirn kommt der Erde dann besonders nah und erscheint deshalb von der Erde aus gesehen um bis zu 14 Prozent größer. Es ist also wieder ein Supermond.

Vollmond in dunkelrotes Licht getaucht

Gleichzeitig schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond. Das langwellige Sonnenlicht, das an der Erde vorbeistrahlt, taucht den Mond in ein dunkelrotes Licht. Das Phänomen heißt Blutvollmond. Und weil es sich um den zweiten Vollmond in einem Monat handelt, spricht man außerdem vom blauen Mond.

Direkt beobachten können Menschen das Spektakel vor allem in Nordamerika, Australien, Neuseeland und im Osten Russlands.

In Europa ist es helllichter Tag, wenn das große Mondspektakel stattfindet. Hier müssen sich die Menschen mit Medienübertragungen begnügen.

Doch auch das könnte sich lohnen. Denn dass alle drei Ereignisse in einem Moment zusammentreffen, kommt äußerst selten vor.

Der NASA zufolge ist das letzte Mal schon mehr als 150 Jahre her.

Bildergalerie starten

Das Alphabet vom Weltall aus gesehen

Adam Voiland von der Nasa sah in der Satellitenaufnahme einer Rauchsäule ein "V" und hatte die Idee, das gesamte Alphabet aus Bildern der Erde zusammenzustellen.