Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat die aufkommende kommerzielle Raumfahrt mit der Luftfahrt vor hundert Jahren verglichen.

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"Da war es teuer und gefährlich, über den Atlantik zu fliegen - keiner konnte sich das so richtig leisten, und manche haben auch den Sinn nicht gesehen", sagte der 43-Jährige am Mittwoch vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags.

Preise noch unbekannt

Inzwischen sehe das ganz anders aus, und so werde es auch mit der Raumfahrt sein, prognostizierte der Astronaut. "Das wird zum Nutzen aller sein." Wie viel ein Flugticket auf den Mars kosten könne, wollte er aber nicht vorhersagen. "Ich kann da keine Zahlen nennen, das wäre Esoterik", sagte er.

Zur Zukunft der Raumfahrt sagte Gerst jedoch, dass er sich Missionen auf die Mars-Oberfläche bereits in 30 Jahren durchaus vorstellen könne. "Das wird wichtig sein, weil der Mars uns viel über uns selbst sagen kann." Der Planet sei wüst und leer, obwohl er potenziell einmal bewohnbar gewesen sei.

"Wie können wir vermeiden, dass mit der Erde dasselbe passiert?", fragte Gerst. Mars-Missionen könnten ihm zufolge bei der Beantwortung dieser Frage hilfreich sein.  © AFP

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