Der 62.830 Euro teure BMW 330e M Sport tritt zum Verbrauchs-Check an.
BMW gibt für den 330e M Sport einen WLTP-Verbrauch 1,5 Litern Super und 17,2 kWh auf 100 Kilometern an. Von diesem Wert entfernt er sich im Alltag. Wir haben einen Durchschnittsverbrauch von 2,3 Litern und 19,8 kWh ermittelt, was Kosten von 12,15 Euro auf 100 Kilometern verursacht. Auf der Eco-Runde verbrauchte der BMW 5,7 Liter, während er sich auf der Pendler-Strecke 8,8 Liter genehmigte. Wurde der BMW sportlich bewegt, stieg der Verbrauch auf 10,7 Liter. Der Durchschnittsverbrauch hybridisch beträgt 8,6 Liter. Auf der rein elektrisch zurückgelegten Runde lag der Stromverbrauch bei 27,2 kWh. Die Kraftstoffkosten errechnen sich anhand des tagesaktuellen Kraftstoff-Preises auf unserem Partner-Portal mehr-tanken (25.02.2025 / Super: 1,68 Euro/Liter). Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist im derzeitigen Mittel für 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent bzw. 4,81 ct/kWh gesunken und beträgt nun durchschnittlich 40,92 ct/kWh (Grundpreis anteilig für einen Verbrauch von 3.500 kWh/a enthalten/Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.). Der Strompreis an einer öffentlichen Ladesäule fällt in der Regel höher aus.
Monatliche Unterhaltskosten
Wer so ressourcenschonend fährt wie wir auf unserer Eco-Runde, drückt die Kosten für 100 Kilometer auf 10,03 Euro. Die eher heftige Gangart resultiert in einer Summe von 18,83 Euro. Die Kosten im hybridischen Betrieb belaufen sich auf 15,14 Euro. Auf der rein elektrisch zurückgelegten Strecke fallen Stromkosten in Höhe von 11,13 Euro an. Die Kfz-Steuer kostet für den BMW zehn Euro pro Jahr, die Haftpflichtversicherung beträgt 405 Euro. Teil- und Vollkasko schlagen mit zusätzlichen 197 beziehungsweise 731 Euro zu Buche. Monatliche Unterhaltskosten von 265 Euro zahlt, wer den BMW 15.000 Kilometer im Jahr fährt. Beträgt die Laufleistung das Doppelte, steigt die Summe auf 532 Euro. Den Wertverlust lassen wir in dieser Rechnung außen vor.
So wird getestet
Der auto motor und sport-Testverbrauch bei Plug-in-Hybriden setzt sich aus drei unterschiedlich gewichteten, im Hybridmodus gefahrenen, Verbrauchsfahrten zusammen. 70 Prozent macht der sogenannte "Pendler-Verbrauch" aus. Dabei handelt es sich um eine Fahrt vom Wohnort zum Arbeitsplatz, die im Schnitt 21 Kilometer misst (Start mit leerer Batterie). Mit 15 Prozent geht eine besonders sparsam gefahrene, ca. 275 Kilometer lange Eco-Runde in die Wertung ein (Start mit leerer Batterie). Die übrigen 15 Prozent entfallen auf die Sportfahrer-Runde. Die Länge gleicht in etwa der Eco-Runde, die Routenführung enthält aber einen größeren Autobahn-Anteil und damit im Schnitt höhere Geschwindigkeiten. Ein Extra ist die reine E-Runde. Hier zeigt sich die maximale Reichweite in Kilometern bei vollem Akku bis zum Anspringen des Verbrennungsmotors. Der Verbrauch errechnet sich aus dem gemessenen Energieverbrauch inklusive Ladeverlusten. Gemessen wird zudem die Ladezeit für einen Batterievollhub und die Energiemenge der Batterie inklusive der Ladeverluste. Die Berechnungsgrundlage für die Kraftstoffkosten bildet immer die Preisangabe des Portals "mehr Tanken" vom Tag der Artikel-Erstellung.

Die monatlichen Unterhaltskosten enthalten Wartung, Verschleißteilkosten und Kfz-Steuern bei einer angenommenen Jahresfahrleistung von 15.000 und 30.000 Kilometern ohne Wertverlust. Grundlage der Berechnung sind der Testverbrauch, eine dreijährige Haltedauer, Schadenfreiheitsklasse SF12 für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bei der Allianz inklusive Vergünstigungen für Garagenparker und die Beschränkung auf bestimmte Fahrer (nicht unter 21). SF12 beutet bei der Allianz einen Rabattsatz von 34 Prozent für die Haftpflicht und 28 Prozent für die Vollkasko. © auto motor und sport