Adrian Arab

Freier Autor

Artikel von Adrian Arab

Immer wieder werden die schwarze Null und die Schuldenbremse verwechselt – auch von Spitzenpolitikern. Worin bestehen die Unterschiede? Weshalb wird die schwarze Null politisch bekämpft? Und wieso lohnen sich Schulden für den Bund derzeit?

Der Brand der Pariser Notre-Dame war ein tragisches Ereignis für Menschen auf der ganzen Welt. Noch ist ungeklärt, wann die Kathedrale wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Und auch über das künftige Aussehen ist noch nicht entschieden.

Wer im Weißen Haus regieren will, braucht Geld. Der Wahlkampf in den USA ist deshalb vor allem eine Geldschlacht. Doch die Regeln, mit denen die Kandidaten ihren Wahlkampf finanzieren, ändern sich.

Die Ramstein Air Base in der Pfalz soll eine wichtige Rolle im US-Drohnenkrieg spielen. Doch welche genau, ist umstritten. Experten beklagen, dass die deutsche Bundesregierung ihre Unwissenheit taktisch nutzt.

Die Evangelikale Beraterin mit offiziellem Posten im Weißen Haus.

Der Deutsche Bundestag soll kleiner werden – doch dafür müssten die Parteien Macht abgeben. Nun planen die Oppositionsparteien eine große Reform. Mathematiker könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Der Humanitäre Helfer Kayu Orellana berichtet über die verzweifelte Situation der Kurden in Nordsyrien, welche Folgen der Konflikt für Europa haben könnte und wie seine Organisation im Kriegschaos Leben rettet.

Die Grünen wollen auf ihrem Parteitag Einigkeit demonstrieren. Eine Gruppe von Homöopathie-Gegnern könnte diesen Plan durchkreuzen. Sie wollen ihre Skepsis gegenüber der Alternativmedizin im Parteiprogramm festschreiben – und rütteln am Selbstverständnis der Partei. Die Parteispitze ist alarmiert.

Nach dem Scheitern der Regierung befindet sich Italien in einer Staatskrise. Der Italien-Experte Christian Jansen erklärt im Interview, ob sich Innenminister Matteo Salvini verzockt hat, welche Schuld Deutschland am italienischen Debakel trägt und was die Italiener an Populisten reizt.

Seit Wochen demonstrieren die Menschen in Hongkong gegen ihre Regierung. Der Politikwissenschaftler Stephan Ortmann verfolgt die Demonstrationen in Hongkong und erklärt, woher der Frust kommt, wieso die EU hilflos zuschaut und ob ein zweites Tiananmen-Massaker droht.

Die US-Demokraten rücken nach links, doch ihr aussichtsreichster Bewerber für die kommende Präsidentschaft steht für eine vergangene Zeit: Älter, Weißer, Konservativer. Er ist damit bislang erfolgreich – und könnte am Ende doch über sich selbst stolpern. Und über seine Freundschaft zum erfolgreichsten Demokraten des letzten Jahrzehnts.

Brachte die Regierung in den 90er-Jahren zu Wahlkampfzwecken tausende Menschenleben in Gefahr? Die Plutonium-Affäre erschütterte vor 25 Jahren die frisch vereinigte Bundesrepublik. Vollständig aufgeklärt ist der Fall auch heute noch nicht – er hätte manche politische Karriere beendet.

US-Präsident Donald Trump hat den Wahlkampf um die Präsidentschaft eröffnet. Für seine rassistischen Attacken auf demokratische Abgeordnete wird er von Politikern, Wirtschaftslenkern und der deutschen Kanzlerin kritisiert. Der Politikwissenschaftler Sascha Lohmann erklärt die Motivation dahinter und schätzt, dass Trump mit seiner Strategie erfolgreich sein könnte.

Nur die wenigsten Minister konnten die Vorteile des herausfordernden Amts für sich nutzen.

Angela Merkel galt in den letzten Wochen als politisch angeschlagen. Das dürfte sich nun geändert haben. Die Bundeskanzlerin hat innerhalb weniger Wochen gleich zwei Erfolge erzielt.

Die Öffentlichkeit sorgt sich um den Gesundheitszustand von Angela Merkel. Doch wer übernimmt, wenn die Regierungschefin ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann? Eine komplizierte Fragestellung – denn einen Vizekanzler kennt die Verfassung nicht.

Die SPD ist auf der Suche nach sich selbst – und nach einer neuen Führung. Immer häufiger fällt in diesem Zusammenhang der Name Franziska Giffey. Kann sie die Sozialdemokraten retten?

Mit Boris Johnson könnte ein Politiker in Downing Street 10 einziehen, der die Ablehnung politischer Regeln zum Konzept gemacht hat. Profiliert hat sich Johnson mit Humor und Beharrlichkeit. Doch besonders für die Liberalen könnte er ein Hoffnungsträger werden.

Die Sozialdemokraten haben die Wahl in Dänemark gewonnen. Hinter dem Triumph steckt ein Spagat zwischen rechter Gesellschafts- und linker Sozialpolitik. Das Prinzip dürfte in Deutschland vorerst keine Schule machen.

Unzufriedene Aktionäre, ein stetig sinkender Börsenkurs und zahllose Gerichtsverfahren: Die Deutsche Bank ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Gründe für das Desaster liegen Jahrzehnte in der Vergangenheit. Ihr neuer Chef traut sich erstmals an die "Juwelen" des Instituts - und könnte damit richtig liegen.

Verena Bahlsen hat mit ihren Aussagen zur NS-Vergangenheit ihres Unternehmens für Empörung gesorgt. Doch auch andere Unternehmen gehörten zu den Profiteuren im Dritten Reich - und haben nicht immer den richtigen Umgang mit ihrer Geschichte gefunden.

Politiker, Manager und Experten warnen davor, dass der deutsche Wirtschaftsmotor stottere – und das inmitten von Rekordbeschäftigung. Tatsächlich könnte das sonst so krisentaugliche Deutschland in den nächsten Jahren in die Defensive geraten.

Kurz bevor der Präsidentschaftswahlkampf in den USA in die heiße Phase startet, hat sich in den USA eine Debatte über das Alter der Kandidaten entfacht – immerhin sind drei Favoriten älter als 70 Jahre. Im Gespräch mit der Redaktion erklärt der Gerontologe Andreas Kruse, Chef der Altenberichtskommission der Bundesregierung, welche Qualitäten das Alter bietet, ob das wichtigste Amt der Welt das Leben verlängert und wieso man in den USA positiver über das Altern spricht als in Europa.

Der Iran will sich teilweise aus dem Atomabkommen mit den USA und Europa zurückziehen und droht, seine Urananreicherung wieder aufzunehmen. Iran-Experte Adnan Tabatabai erklärt im Interview, wie groß die Verantwortung der EU-Staaten ist, unter welchen Umständen eine militärische Auseinandersetzung droht und welche Parallelen es zum Irak-Krieg gibt.

Ein europaweites Steuerkarussell schädigt die EU-Staaten jedes Jahr um 50 Milliarden Euro – es ist der zweite europaweite Steuerskandal innerhalb von zwei Jahren. Die EU hat das Problem erkannt – aber nicht gebannt. Schließlich fehlt es am gemeinsamen Willen, die Steuermafia auszutrocknen.