Altbundeskanzler Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim feiern an diesem Freitag im Berliner Hotel "Adlon" ihre Hochzeitsparty - zusammen mit rund 150 illustren Gästen.

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Zu dem Fest am Freitagabend sollen rund 150 Gäste erscheinen, darunter viele aus Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Erwartet werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender, der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu, Künstler Markus Lüpertz, die Ex-Bundesminister Werner Müller und Otto Schily, die Unternehmer und langjährigen Schröder-Freunde Günter Papenburg und Jürgen Großmann, Scorpions-Sänger Klaus Meine, Hannover-96-Präsident Martin Kind und der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer mit seiner Frau, Schauspielerin Veronica Ferres.

Russlands Präsident Wladimir Putin kommt nach Angaben aus Schröders Umfeld nicht.

Paar verbringt Hochzeitsreise in neuen Bundesländern

Davon ist zumindest Schröders neue Frau Kim überzeugt, wie sie in einem Liebes-Interview erzählt.

Der SPD-Politiker und seine aus Südkorea stammende Frau hatten im Mai standesamtlich geheiratet. Für Schröder ist es die fünfte, für seine Frau die zweite Ehe.

Die Hochzeitsreise führt das Paar in die neuen Bundesländer. Aus Schröders Umfeld wurde ein entsprechender Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland bestätigt.

Demnach ist es der Wunsch der studierten Germanistin und Wirtschaftsberaterin Soyeon Kim, die Stätten deutscher Klassik in Weimar, aber auch eine Aufführung der Oper "Carmen" in der Dresdner Semperoper und den Zwinger zu besuchen.

Reise auch Statement zu rechtsextremen Vorkommnissen

Ferner führt die Schröders ihre Reise auch nach Meißen in die weltberühmte Porzellanmanufaktur und nach Bad Frankenhausen, wo sie sich das Bauernkriegspanorama des Leipziger Malers Werner Tübke (1929-2004) anschauen wollen. Soyeon Kim war im Rahmen ihres Studiums 1991 zuletzt in Ostdeutschland.

Wie es aus dem Umfeld des Paares weiter heißt, wollen die beiden mit ihrer Reise auch angesichts der aktuellen Diskussionen um rechtsextreme Vorkommnisse ein Zeichen setzen, dass die neuen Länder und besonders Sachsen ein kulturell wichtiger Teil Deutschlands seien.  © dpa

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