Gerhard Schröder

Gerhard Schröder ‐ Steckbrief

Name Gerhard Schröder
Bürgerlicher Name Gerhard Fritz Kurt Schröder
Beruf Politiker, ehem. Bundeskanzler, Wirtschaftslobbyist, Rechtsanwalt
Geburtstag
Sternzeichen Widder
Geburtsort Mossenberg/Lippe-Westfalen
Staatsangehörigkeit Deutsch
Größe 174 cm
Familienstand Verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe Braun
Augenfarbe Blau

Gerhard Schröder ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Nicht viele haben die deutsche Politik wie er geprägt: Gerhard Schröder - von 1998 bis 2005 der siebte Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und nach dem Tod von Helmut Kohl der einzige noch lebende Altkanzler.

Gerhard Fritz Kurt Schröder wird am 07. April 1944 in Mossenberg/Lippe-Westfalen als Sohn des Hilfsarbeiters Fritz Schröder geboren. Der Vater ist als Soldat im Zweiten Weltkrieg gefallen. Die Mutter verdient das Geld als Putzfrau und durch Fabrikarbeit. Von 1962 bis 1964 holt Schröder die Mittlere Reife nach, macht zuvor eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann und arbeitet in einer Eisenwarenhandlung in Göttingen.

1963, mit 19 Jahren, engagiert er sich dann das erste Mal politisch und tritt der SPD bei den Jungsozialisten, den Jusos, bei. Er macht Abitur und studiert Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. 1968 heiratet er Eva Schubach, doch die Ehe hält nur knapp vier Jahre. 1972 lassen sich die beiden scheiden, Schröder ehelicht noch im selben Jahr Anne Taschenmacher.

Zwischenzeitlich verbucht er den ersten politischen Erfolg: 1969 wird er Vorsitzender der Jusos in Göttingen. 1976 folgt seine Zulassung als Rechtsanwalt, drei Jahre später wird er Mitglied des SPD-Parteirates. Ein weiteres Jahr später wird er Mitglied des Bundestages für die SPD. Danach arbeitet er sich weiter zum Ministerpräsidenten von Niedersachsen (1990-1980) hoch. Am 27. Oktober 1998 wird er zum siebten deutschen Bundeskanzler gewählt. Er ist der erste Bundeskanzler, der mit einer Mehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen regiert.

Seine Amtszeit ist gekennzeichnet durch den Bundeswehreinsatz im Kosovo-Krieg, den Ausstieg aus der Kernenergie und die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010. Schröder achtet sehr auf sein öffentliches Erscheinungsbild und ist besonders im Fernsehen omnipräsent. Deshalb hat er den Ruf des "Medienkanzlers" inne.

Am 22. November gibt Schröder sein Amt an Angela Merkel ab. Seine Karriere ist danach aber nicht vorbei: Er ist fortan weiter als Rechtsanwalt tätig, engagiert sich für Energiekonzerne, Entwicklungs- sowie Wirtschaft- und Sozialpolitik. Er ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA.

Und auch in der Liebe tut sich einiges bei ihm: Nach seiner Ehe mit Anne Taschenmacher ist er von 1997 bis 2016 mit Doris Schröder-Köpf verheiratet. Seit 2018 ist er mit seiner ehemaligen Dolmetscherin, der Südkoreanerin So-yeon Kim verheiratet.

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Alt-Kanzler Gerhard Schröder und seine Frau Doris Schröder-Köpf ließen sich im April 2018 nach 21 Jahren Ehe scheiden. Erledigt ist die Angelegenheit aber noch nicht: Die beiden streiten sich nun um den gemeinsamen Nachnamen.

Sandra Maischberger meldet sich aus der Osterpause zurück und das gleich mit einem Duell, zumindest auf dem Papier: Die ehemaligen Polit-Hitzköpfe Sigmar Gabriel und Roland Koch diskutieren mit Maischberger über den Zustand ihrer Parteien und des ganzen Landes. Richtig hitzig wurde es aber nur einmal.

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Am Sonntag wird Altkanzler Gerhard Schröder 75 Jahre alt. In seiner langen Karriere hat er schon so manche Sprüche von sich gegeben, mal staatsmännisch, mal flapsig. Hier sind seine besten.

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Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer hat die Attacken von Altkanzler Gerhard Schröder gegen Parteichefin Andrea Nahles scharf zurückgewiesen.

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Aus der Mitte nach links? Während die Umfragekönige der Grünen das Zentrum erobern, hadert die SPD mit etwas, das viele als Wurzel allen Übels sehen: Hartz IV. Nun legt SPD-Chefin Nahles Ideen für etwas Neues vor, ein "Bürgergeld". So heißt aber auch das FDP-Konzept.

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