Barack Obama schlägt Donald Trump: Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup hat die US-Bevölkerung auch dieses Jahr wieder gefragt, welche Persönlichkeiten besonders imponiert haben.

Der Ex-Präsident konnte dem aktuellen Amtsinhaber dabei erneut den Schneid abkaufen. Bei den Damen fiel die Entscheidung hingegen etwas knapper aus.

Das Rennen der Staatsoberhäupter

Zum 71. Mal seit 1946 befragte Gallup US-Amerikaner, welche Personen des öffentlichen Lebens sie am meisten bewundern.

Zum fünften Mal in Folge setzte sich Barack Obama als der Mann durch, der den größten Eindruck hinterlassen hat. 17 Prozent der 1.049 Umfrageteilnehmer wählten den ehemaligen Präsidenten an die Spitze des Rankings. Im Vorjahr waren es jedoch noch 22 Prozent gewesen.

Auf Platz zwei hinter Obama landete der amtierende US-Präsident Donald Trump mit 14 Prozent Zustimmung. Auch er musste im Vergleich zu 2016 einen Prozentpunkt einbüßen.

Die Ränge drei bis fünf der Herren sicherten sich Papst Franziskus (3 Prozent), der amerikanische Geistliche Reverend Billy Graham sowie US-Politiker John McCain (beide 2 Prozent).

Frauen-Power

Der Titel der meist bewunderten Frau ging 2017 mit 9 Prozent Zustimmung wieder an Hillary Clinton. Die Präsidentschaftskandidatin von 2016 führt die Top-Liste damit zum 16. Mal in Folge sowie insgesamt zum 22. Mal an. So oft, wie keine weibliche Persönlichkeit des öffentlichen Lebens vor ihr.

Mit 7 Prozent folgt ihr Ex-First-Lady Michelle Obama dicht auf dem Fuße und belegt damit Rang zwei. Platz 3 geht mit 4 Prozent an Oprah Winfrey. Für die Talkmasterin ist es die 30. Platzierung innerhalb der Top 10.

Auf den Rängen vier und fünf der meist bewunderten Frauen landen US-Jura-Professorin und Politikerin Elizabeth Warren (3 Prozent) sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel (2 Prozent).

Britische Regierung fordert: Prinz Harry soll Obama nicht zur Hochzeit einladen

Am 19. Mai ist es soweit: Prinz Harry nimmt seine Verlobte Meghan Markle zur Frau, es wird DIE Traumhochzeit des Jahres. Doch im Gegensatz zu Otto-Normal-Brautpaaren können die beiden nicht einfach einladen, wen sie wollen: Geht es nach der britische Regierung, werden Ex-US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle von der Gästeliste gestrichen.

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