• Bis 2024 sei die weltberühmte Kathedrale Notre Dame in Paris wieder aufgebaut.
  • So lautet das geltende Versprechen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
  • Um nach dem Brand von 2019 diesen Zeitplan einhalten zu können, kommt fachmännische Hilfe auch aus Deutschland.

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Vier Fenster aus der 2019 durch einen Brand schwer beschädigten Kathedrale Notre Dame in Paris werden in Köln restauriert.

Die Fenster würden im Januar oder Februar 2022 nach Köln geliefert und sollten im Mai 2023 in Paris wieder eingebaut werden, sagte die frühere Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Restaurierung erfolgt in der Dombauhütte des Kölner Doms. Bei der Glasrestaurierung seien Deutschland und insbesondere Köln führend, sagte die Koordinatorin für die deutsche Hilfe beim Wiederaufbau von Notre Dame.

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Zwei Jahre nach dem Brand: So steht es um Notre Dame

Heute vor zwei Jahren wurde die Pariser Kathedrale Notre Dame bei einem Brand schwer beschädigt. Schnell treffen die ersten Spenden und Rekonstruktionspläne ein - Ein Statusupdate.

Mehr als eine halbe Million Euro Geld-Spenden aus Deutschland für Notre Dame

Nach dem verheerenden Feuer seien in Deutschland etwa 500.000 Euro an Spenden eingegangen, weitere 200.000 Euro habe der Zentral-Dombau-Verein zu Köln gesammelt. Man habe aber nicht einfach nur Geld überweisen wollen, sagte Schock-Werner. Deshalb habe sie nach einem Weg gesucht, die deutschen Spenden für konkrete Hilfe zu verwenden. Das geschehe nun. "Das ist eine sehr gute Lösung, mit der alle glücklich sind."

Die Fenster wurden 1965 von dem Glasmaler Jacques Le Chevallier (1896 bis 1987) gestaltet, sind also nicht wirklich alt. Sie sind mit Bleistaub bedeckt, der beim Brand des aus Blei bestehenden Dachs der Kathedrale entstand. Zudem ist das Glas an einigen Stellen aufgrund der Hitze-Entwicklung gesprungen. Darüber hinaus habe sicht seit 1965 Schmutz angesammelt, der nun ebenfalls entfernt werde, sagte Schock-Werner. Sollte danach noch Geld übrig sein, werde dies einer französischen Restaurierungswerkstatt zugute kommen. (dpa/hau)

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