Am frühen Morgen schwärmten die Ermittler in mehreren Bundesländern aus. Grund für die Durchsuchungen ist der Verdacht auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Damit umschreiben die Behörden normalerweise geplante Terroranschläge.

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Wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat es am Dienstag in mehreren Bundesländern Durchsuchungen gegeben.

Die Razzien richteten sich gegen "tschetschenischstämmige Beschuldigte aus dem islamistischen Milieu", schrieb die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Morgen auf Twitter.

Die Razzien dauerten am Vormittag noch an. Durchsuchungen gab es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Weitere Einzelheiten gab die Behörde zunächst nicht bekannt. Auch die Berliner Polizei sagte nichts zu den Aktionen.

Berichte über mindestens eine Festnahme

Nach Informationen von dpa-Reportern gab es in Berlin eine Durchsuchung in Marzahn-Hellersdorf im Erdgeschoss eines sechsgeschossigen Gebäudes.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung gab es zudem Durchsuchungen unter anderem in Seelow in Brandenburg. Im brandenburgischen Ludwigsfelde (Landkreises Teltow-Fläming) kam es demnach zu mindestens einer Festnahme.

Eine Sprecherin des Landeskriminalamts Brandenburg wollte die Durchsuchungen nicht bestätigen und verwies auf die Berliner Behörden.

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