Es wird ungemütlich in Deutschland: Am Mittwoch wird es vielerorts windig, vereinzelt werden Sturmböen erwartet. Auch der Schnee kommt noch einmal zurück.

Mehr Panorama-Themen finden Sie hier

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwochmorgen mitteilte, gelangt derzeit Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland. Das führe zu einem kühleren, wechselhaften und teils windigen Witterungsabschnitt.

Im Süden und Teilen der Mitte Deutschlands seien am Mittwoch starke bis stürmische Böen möglich. In Schauernähe werden vereinzelte Sturmböen aus Südwest bis West erwartet.

Im Norden werde es vereinzelte, in der Mitte und im Süden öfter teils kräftige Schauer und Gewitter geben.

Die Höchstwerte liegen bei 2 bis 7 Grad, in Hochlagen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

  • Heute 31°C
  • Fr 25°C
  • Sa 31°C
  • So 29°C
  • Mo 32°C
Ihr Ort kann nicht ermittelt werden

Wetter aktuell: Der Winter kommt doch noch

Bisher hat sich der Schnee im deutschen Winter rar gemacht. Am Donnerstag aber könnte es in vielen Teilen Deutschlands den winterlichsten Tag des gesamten bisherigen Winters geben. Los gehen soll es ab Donnerstagmittag im Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, später geht es dann weiter nach Osten.

Laut DWD müsse besonders in tiefen Lagen bei starken Schauern auf Glätte durch Schnee oder Schneematsch geachtet werden. In Staulagen des Berglandes könne es bis zu zehn Zentimeter Neuschnee geben.

Im Schwarzwald und im Oberallgäu in Staulagen oberhalb von 600 bis 800 Metern werden etwa 15 Zentimeter Neuschnee erwartet.

"Das wird ein ganz schön turbulenter Donnerstag werden, aber auch schon heute schneit es in vielen Landesteilen bis ganz runter", sagt auch Dominik Jung von wetter.net.

Der Freitag wird laut DWD wechselnd wolkig. An der See und an den Alpen könne es auch länger sonnig werden. Die Höchstwerte sollen zwischen 4 und 9 Grad liegen, am südlichen Oberrhein sind bis zu 11 Grad drin.

Am Samstag rechnet der DWD bei wechselnder bis starker Bewölkung weiter mit Regen und Regenschauern, im Bergland mit Schnee. Größere Auflockerungen seien vor allem im Südosten möglich. Höchsttemperaturen liegen im Osten bei 6 bis 10 Grad, ansonsten bei 9 bis 16 Grad.

In der Nacht zum Sonntag gibt es laut DWD zunächst wieder verbreitet Schauer, oberhalb von 300 Metern als Schnee. Die Temperatur geht zurück auf 1 bis 5 Grad. Abgesehen von Ostdeutschland gibt es weiter starke bis stürmische Böen, im Bergland Sturmböen.

Das Wetter in den kommenden Tagen

  • Donnerstag: 3 bis 7 Grad, aus Westen Schnee und Schneeregen, zum Abend im Süden schwerer Sturm
  • Freitag: 0 bis 7 Grad, bedeckt, meist trocken
  • Samstag: 5 bis 18 Grad, im Nordosten am kühlsten, im Südwesten am wärmsten, aus Westen später Regen und stürmisch
  • Sonntag: 4 bis 12 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Schauern
  • Montag: 6 bis 12 Grad, aus Westen Regen

(lh)

Verwendete Quellen:

  • Wettermitteilung von wetter.net
  • Deutscher Wetterdienst: "Vorhersage für Deutschland"

US-Wetterbehörde: Weltweit wärmster Januar seit Messbeginn

Messungen bestätigen: Die Temperaturen im Januar lagen deutlich über dem Durchschnitt. Der erste Monat des Jahres bricht dabei auch noch einen Rekord.
Teaserbild: © imago images/Rene Traut