Markus Söder hat eine klare Forderung an seine Partei formuliert: Die CSU müsse wieder für Gemeinschaft und Geschlossenheit stehen.

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Kurz vor seiner geplanten Wahl zum CSU-Chef hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Partei zu einer neuen Gemeinschaft und Geschlossenheit aufgerufen. "Dass wir uns gegenseitig unterstützen, uns unterhaken und an einem Strang ziehen, das ist unsere neue Stärke", sagte Söder am Donnerstag nach Teilnehmerangaben auf der CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz.

In seiner Rede appellierte er demnach an die Abgeordneten: "Lasst uns gut übereinander reden." Er forderte "guten Umgang" nach außen und innen und wandte sich etwa gegen Prozentzahl-Vorgaben für Wahlen: "Lasst uns aufhören, einander zu schwächen", so Söder laut Teilnehmern. Der 52-Jährige soll auf einem Parteitag an diesem Samstag zum Nachfolger von Horst Seehofer an der CSU-Spitze gewählt werden.  © dpa

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