Nico Semsrott hat bei der Debatte im Europaparlament mit Ursula von der Leyen für mehr Transparenz beim Einsatz von Unternehmensberatern geworben - auf skurrile Art und Weise.

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Der Komiker und frischgebackene EU-Abgeordnete Nico Semsrott hat am Dienstag die Debatte vor der Wahl der EU-Kommissionspräsidentin kurz unterbrochen und einen Antrag auf Überprüfung von Interessenskonflikten der Kandidatin Ursula von der Leyen gestellt.

Nico Semsrott konfrontiert von der Leyen mit Beraterfirmen-Logos

Der Kabarettist von der deutschen Gruppierung "Die Partei" zog sich bei seiner kurzen Aktion die schwarze Kapuzenjacke aus und entblößte ein mit Werbebotschaften zugeklebtes T-Shirt mit Aufschriften wie KPMG und PESCO.

Gemeint war das offenbar als Anspielung auf die Beschäftigung teurer Berater in von der Leyens Verteidigungsministerium und auf die europäische Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen.

Parlamentspräsident David Sassoli ging auf den Antrag nicht ein, und die Debatte wurde fortgesetzt. (dpa/afp/msc)

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