Ein Blick in die Patentanmeldungen der World Intellectual Property Organization kann interessant sein. So löst derzeit ein Antrag von Sony Spekulationen über ein spektakuläres Feature der PlayStation5 aus - zumal in der Anmeldung das Buzzword "Gaming" auftaucht.

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Der komplette Name des Patents: "Dynamic Music Creation in Gaming" - will heißen: dynamische Musikerzeugung in Spielen. Demnach soll die Musik in Echtzeit entstehen - basierend auf dem aktuellen Gefühlszustand des Spielers.

Wie soll das gehen? Vermutlich gibt die Antwort ein anderes von Sony angemeldetes Patent: ein Multifunktionscontroller, der den Dualshock 5 repräsentieren könnte. Laut Patent bietet der Controller "Biofeedback". Webseiten wie respawnfirst.com mutmaßten daher bereits im Februar, der PS5-Controller könne den Puls und Schweißabsonderungen messen und diese Daten könnten in Echtzeit Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen, um die immersive Erfahrung zu erhöhen.

Sony und die Spielekonsole: Zukunftsmusik im wahrsten Wortsinn

Doch zurück zu den dynamischen Musikkreationen. Namentlich als Erfinder genannt wird Albhy Galuten. In der Musikbranche ist er zum einen als Experte für futuristische Technik bekannt, zum anderen als Grammy-gekürter Produzent und Komponist. Unter anderem zeichnet er verantwortlich für "Bee Gees"-Hits wie "Stayin' Alive".

Falls dieses Feature wirklich in der nächsten Konsolengeneration zum Einsatz käme, stellt sich immer noch die Frage, ob es sich um eine nette Spielerei im Dashboard-Umfeld beschränkt oder tatsächlich Teil der Spielerfahrung wird - als akustische Unterstützung der Immersion. In letzterem Fall würde dann also traurige Musik die sentimentalen Emotionen des Gamers hörbar machen oder Angst dramatische Töne erzeugen. Mindestens bis zum Release der PS5 bleibt das - im wahrsten Wortsinn - Zukunftsmusik. (tsch)