Irrer Sturz vom Käfig: Bei der Wrestling-Show "WWE Hell in a Cell 2017" legt Shane McMahon im Kampf gegen Kevin Owens einen spektakulären Stunt hin – mal wieder.

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Er kann’s einfach nicht lassen: Shane McMahon ist zwar schon 47 Jahre alt, aber er legt in der WWE (World Wrestling Entertainment) immer noch halsbrecherische Stunts hin.

Bei "WWE Hell in a Cell 2017" in der Nacht von Sonntag auf Montag (MESZ) hat er’s erneut getan: McMahon stürzt sich rund sechs Meter tief von einem Käfig auf seinen Gegner.

Diesen Stunt zeigte der Sohn von WWE-Boss Vince McMahon bereits im April 2016 bei "WrestleMania 32", der größten Wrestling-Show des Jahres. Hier trat er gegen keinen Geringeren als den Undertaker (52) an.

Der "Deadman" gewann am Ende das Match, weil McMahon sein Ziel verfehlte. Statt auf dem Undertaker, landete er auf einem Kommentatorenpult, das zu Bruch ging.

"WWE Hell in a Cell": Shane McMahon fliegt - daneben

Rund eineinhalb Jahre später wiederholt sich dieses Szenario.

Doch zuvor brennen McMahon und sein Kontrahent Kevin Owens (33) ein kleines Stuntfeuerwerk ab. So kracht Owens aus vollem Lauf mit einem "Cannonball", einer Art Salto, durch einen Tisch. Der Move sieht spektakulär aus.

Außerdem prügeln die beiden nicht nur im Ring, sondern auch auf dem "Hell in a Cell"-Käfig aufeinander ein – in sechs Metern Höhe über dem Boden.

Als es Owen zu bunt wird und er herunterklettern will, wirft ihn McMahon auf halbem Weg durch ein Kommentatorenpult.

Dann der Showdown: McMahon legt seinen Gegner auf das Pult daneben. Er klettert wieder auf den Käfig. Wrestling-Fans wissen, was er nun vorhat.

McMahon nimmt Owens ins Visier, bekreuzigt sich – und stürzt sich wieder nach unten. Irre!

Sami Zayn rettet Kevin Owens

Doch erneut landet McMahon nicht auf seinem Gegner. Er kracht durch das leere Pult.

Der Grund: Owens einstiger Widersacher Sami Zayn (33) greift in das Match ein. Er zieht ihn einfach vom Pult. Warum, das wird wohl erst die kommende "Smackdown"-Ausgabe, die wöchentliche TV-Show, zeigen.

Am Ende legt Zayn Owens sogar noch auf McMahon, um ihn pinnen zu lassen. Eins, zwei, drei – und Owens ist der Sieger der Käfigschlacht.

Shane McMahon mit Trage abtransportiert

Nach dem Match behandeln Sanitäter McMahon. Sie legen ihm eine Halskrause an und bringen ihn mit einer Trage aus der Halle.

Laut WWE hat sich McMahon bei seinem Sturz verletzt. So soll er sich mehrere Rippen gebrochen, ein Halstrauma zugezogen und sich eine Schulter ausgerenkt haben.

Stimmen wird diese Meldung aber wohl nicht. Um Matches härter aussehen zu lassen und ihre Wrestler eine Zeitlang nicht einzusetzen, dichtet die WWE ihren Athleten gerne Verletzungen an.

Denn letztlich ist Wrestling immer noch Show.

In der WWE tritt Lana unter dem Beinamen "Ravishing Russian" (auf Deutsch: hinreißende Russin) auf – obwohl sie eigentlich US-Amerikanerin ist. Macht nix! Denn hinreißend ist sie wirklich.