• Nach der Tragödie um das Astroworld-Festival in Houston bietet Rapper Travis Scott an, die Beerdigungen der Todesopfer zu bezahlen.
  • Außerdem meldeten sich mittlerweile auch Rapper Drake sowie Kim Kardashian und Kendall Jenner zu dem Unglück zu Wort.

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US-Rapper Travis Scott hat sich bereit erklärt, den Familien der Verstorbenen des Astroworld-Musikfestivals zu helfen. Er bietet an, alle Beerdigungskosten zu übernehmen, die für die Familien der acht Menschen anfallen, die bei dem Konzert am vergangenen Wochenende gestorben sind.

Wie "TMZ" unter Berufung auf dem Musiker nahestehende Personen weiter meldet, will er sich zudem um psychosoziale Betreuung für die Betroffenen kümmern. Dazu soll er mit BetterHelp zusammenarbeiten - einem Netzwerk von Fachleuten für psychische Gesundheit - um jedem, der am Astroworld-Festival teilgenommen hat und über sein Trauma sprechen möchte, kostenlos psychologische Dienste anzubieten.

Wurde Travis Scott vor dem Auftritt gewarnt?

Während des Auftritts von Travis Scott kam es am Freitagabend (5. November) in Houston, Texas beim Astroworld-Musikfestival zu einer Massenpanik. Acht Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 300 wurden verletzt.

Wie am Montag bekannt wurde, soll Polizeichef Troy Finner den Rapper angeblich vor seinem Auftritt gewarnt haben. Eine namentlich nicht genannte Person habe der "New York Times" erklärt, dass Finner sich vor dem Auftritt mit Scott unterhalten haben soll. Dabei habe er den Rapper angeblich vor einer aufgeheizten Stimmung in der Menge gewarnt. Eine Sprecherin der Polizei habe aber mit Hinweis auf die laufenden Untersuchungen nicht bestätigen wollen, ob es zu dem Gespräch gekommen sei.

Erste Stellungnahme von Rapper Drake

Derweil meldeten sich weitere Stars zur Tragödie zu Wort. Rapper Drake stand während des Unglücks mit Kollege Travis Scott auf der Bühne. Zusammen mit seinem Kollegen wird er von einem Festivalbesucher, der bei der Panik eigenen Angaben zufolge "schwer verletzt" worden sein soll, auf mehr als eine Million US-Dollar verklagt. Dieser wirft den Rappern unter anderem vor, die Menge angestachelt zu haben, wie etwa die "Daily Mail" berichtet.

Auf seinem Instagram-Account hat Drake nun eine Stellungnahme veröffentlicht. "Ich habe die letzten Tage damit verbracht, diese verheerende Tragödie zu verarbeiten", schreibt der Star. Es falle ihm schwer, ein Gefühl wie Trauer auf dieser Plattform auszudrücken, sieht es aber aktuell als einzige Möglichkeit.

"Mein Herz ist gebrochen für die Familien und Freunde derer, die ihr Leben verloren haben, und für jeden, der leidet. Ich werde weiterhin für sie alle beten und ihnen auf jede erdenkliche Weise zur Seite stehen", schreibt er weiter.

Kendall Jenner und Kim Kardashian gedenken ebenfalls Opfern

Die Halbschwestern Kendall Jenner und Kim Kardashian haben mittlerweile ebenfalls Stellungnahmen zur Massenpanik abgegeben. Jenner war zusammen mit Schwester Kylie Jenner, Freundin von Travis Scott, auf dem Festival anwesend, die Schwestern blieben unverletzt. In ihrer Instagram Story schrieb sie, dass sie immer noch nicht die richtigen Worte gefunden hätte, um über das Ereignis zu sprechen. "Ich fühle mich wirklich zerbrochen, wenn ich an die Familien denke, die geliebte Menschen verloren haben und ich schicke an alle Betroffene Gebete", fügte sie dem an. Den Betroffenen schicke sie all ihre Liebe und wünsche ihnen Kraft in dieser schweren Zeit, schloss das Model ihren Post.

Kim Kardashian inkludierte in ihrer Stellungnahme auch Schwager Travis Scott. In ihrer Instagram Story gedachte sie ebenfalls "all denjenigen, die von uns gegangen oder verletzt worden sind. Genauso wie ihr alle, steht auch unsere Familie unter Schock", heißt es in Kardashians Statement weiter. "Wir schließen alle Opfer, Familien und geliebte Menschen in unsere Gebete ein, um ihnen Heilung zu schicken - genauso wie Travis, von dem wir wissen, wie viel ihm seine Fans bedeuten und der ebenfalls am Boden zerstört ist."  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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Kyle Jenner löscht Festival-Aufnahmen - Ermittler stellen Merkwürdigkeiten fest

Das Astroworld-Musikfestival in Houston im US-Bundesstaat Texas endet aufgrund einer Massenpanik mit acht Toten und rund 300 Verletzten. Organisator Travis Scott und dessen Lebensgefährtin Kyle Jenner sind untröstlich. Die Ermittler stoßen bei ersten Untersuchungen auf einige Merkwürdigkeiten. (Teaserbild: Thomas Shea/AFP)