Die Rockband Rammstein hat sich für die Präsentation ihrer neuen Single etwas Außergewöhnliches ausgedacht: Das Musikvideo projizierte sie auf eine Hauswand – der Sound kam aus dem Radio. Passend zum Songtitel.

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Die Musiker der Rockband haben ihre zweite Single aus dem neuen Album in der Hauptstadt präsentiert. Dabei projizierten sie das Musikvideo zum Song "Radio" in Berlin-Mitte auf eine Hauswand.

Zeitgleich lief der Song im Radio, auf dem rbb-Sender "radioeins". Etwa 1.000 Fans feierten die neue Single auf der Berliner Straßenkreuzung.

"Mein Ohr ganz nah am Weltempfänger"

Die Musiker von Rammstein sind in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Es verwundert also nicht, dass "Radio" als eine Art Hommage an das Radiohören von damals verstanden werden kann: "Radio, mein Radio. So höre ich, was ich nicht seh‘. Stille heimlich fernes Weh", heißt es im Refrain.

"Wir durften nicht dazugehören, nichts sehen, reden oder stören. Jedes Liebgut war verboten, so gefährlich fremde Noten. Doch jede Nacht ein wenig froh mein Ohr ganz nah am Weltempfänger", lautet eine Strophe.

Musikalisch verbeugt sich Rammstein vor der Band Kraftwerk und ihrem 1975 erschienenen Song "Radioaktivität". Der Refrain animiert zum Mitsingen – wie typische Radiosongs eben auch. (tae)  © spot on news

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Euch kann man ja nicht zuhören!

Heino ist in Wacken aufgetreten. Statt "Blau blüht der Enzian" präsentierte der Schlagerstar auf dem Heavy-Metal-Festival im Duett mit Till Lindenmann den Rammstein-Titel "Sonne". Finden Sie nicht auch, dass das eine sehr ungewohnte Zusammenarbeit ist? Wetten, dass sich noch weitere Beispiele auffinden lassen?