• Im März erlitt Michael Hartl einen schweren Schlaganfall.
  • In einem Interview spricht er nun erstmals über den Zusammenbruch.
  • Mit den Folgen hat der Volksmusik-Star nach wie vor zu kämpfen.

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Der 10. März markiert eine echte Zäsur im Leben des Volksmusik-Duos Marianne und Michael. Michael Hartl erlitt einen schweren Schlaganfall, wurde ins künstliche Koma gelegt, die Ärzte kämpften um sein Leben. In einem Interview mit "Bild" spricht Hartl nun erstmals über den Zusammenbruch und erklärt, wie er sich seitdem zurück ins Leben kämpft.

An den Schlaganfall selbst und die Tage im Koma könne sich der Sänger nicht erinnern, wie er im Interview verrät: "Als ich aus dem Koma geweckt wurde, wusste ich erst gar nicht, wo ich war. Ich konnte auch nicht klar denken und Sätze formulieren. Bei mir ging einfach gar nichts mehr."

Seine ersten Gedanken nach dem Erwachen galten seiner Ehefrau Marianne (69). "Ich wollte fragen, wo Marianne ist, aber das gelang mir nicht." Als er die Klinik-Umgebung und die Schwestern um sich herum wahrnahm, "wurde mir dann klar, dass mit mir etwas Schlimmes passiert sein musste".

Körperlich stand Michael Hartl nach dem Schlaganfall vor einem kompletten Neuanfang, wie er im "Bild"-Interview weiter erklärt: "Ich musste neu sprechen und laufen lernen." Noch immer habe er Probleme mit seiner rechten Körperhälfte: "Ich mache etwas ungleichmäßige Schritte, und meine rechte Hand ist auch noch nicht wieder ganz einsatzbereit." Um die Körperfunktionen wieder zu stabilisieren, absolviert Michael Hartl täglich Physiotherapie-Einheiten und er macht im Rahmen seiner Möglichkeiten Sport. Mit einer Logopädin trainiert er zudem die Zungenmuskeln.

Michael Hartl: "Ohne meine Marianne wäre ich nicht mehr da"

Nach seinem Zusammenbruch fürchtet sich Hartl derzeit auch vor einem erneuten Kollaps. "Ich habe Angst davor, wieder einen Schlaganfall zu bekommen. Mein Arzt sagt, dass das in den ersten drei Monaten danach passieren kann. Und diese drei Monate sind bei mir noch nicht um."

Dennoch ist der 73-Jährige dankbar dafür, dass es nicht schlimmer ausgegangen ist. Seine Frau Marianne, die sich erst im Februar bei einem Sturz die Schulter gebrochen hatte, verhinderte durch ihr beherztes Eingreifen nach dem Schlaganfall wohl noch schwerere Folgen. "Ohne meine Marianne wäre ich nicht mehr da, sie hat mir durch ihr schnelles Handeln das Leben gerettet", sagt Hartl.

Immerhin, trotz der aktuellen Sorgen und Beschwerden steckt Vollblutmusiker Michael Hartl voller Tatendrang und richtet den Blick in die Zukunft. Im November will er zusammen mit seiner Ehefrau wieder auf Tour gehen. "Bis dahin sind wir auch beide wieder fit", prognostiziert Michael Hartl. (tsch)  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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