• Ella Endlich steht fast rund um die Uhr im Rampenlicht.
  • Zum Stress-Abbau hat die Schlagersängerin ihr ganz eigenes Entspannungsrezept gefunden.
  • Kritisch blickt die "Let's Dance"-Finalistin von 2019 in einem Interview auf ihre Zeit als Teenie-Star.

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Im April legte Ella Endlich als strahlende Siegerin der sechsten Staffel von "The Masked Singer" (ProSieben) ihre Zebra-Maske ab, unter der sie sich wochenlang verborgen hatte. Im selben Monat stand sie im biblischen RTL-Live-Event "Die Passion" in Essen auf der Bühne. Abseits ihrer TV-Auftritte richtete die Sängerin in den vergangenen Wochen ihre ganze Konzentration auf die Produktion ihres neuen Albums "Sternenschwimmer", das am 17. Juni - einen Tag vor ihrem 38. Geburtstag - erscheinen wird.

Viel Zeit zur Entspannung bleibt dem Publikumsliebling bei all dem nicht. In einem Interview mit der Zeitung "Express" verriet die "Let's Dance"-Zweite von 2019, wie sie sich ihre ganz eigenen Auszeiten schafft: Erholung findet sie im Wald - beim "Waldbaden".

"Ja, ich liebe es, die Hälfte des Tages im Wald zu verbringen, Waldbaden zu machen", erklärte sie. Die Zeit unter Bäumen schärfe ihre Sinne komplett neu. "Das hat mit der Luft zu tun, mit dem, was man sieht. Und der Wald klingt - ein bisschen wie Musik." Im Umfeld der Weimarerin stößt Ellas natürliche Erholungstherapie auf eher geringe Gegenliebe. "Alle in meiner Familie sagen immer: 'In den Wald kannst Du alleine gehen'", räumte Ella Endlich ein. Die Einsamkeit zwischen Tannen und Eichen - und ohne Familienangehörige - mag jedoch genau das Erfolgsrezept ihrer Abstands-Kur sein.

Schattenseiten des frühen Erfolgs

Schon in jungen Jahren feierte Ella Endlich, die bürgerlich Jacqueline Zebisch heißt, als "Junia" Erfolge als Popstar. Im Juni 1998 unterschrieb sie im Alter von 14 Jahren ihren ersten Plattenvertrag bei Columbia Records (Sony). Mit ihrer ersten Single "It's Funny" erreichte der Jungstar 1999 Platz 17 in den deutschen Single-Charts. Rückblickend möchte Ella endlich den frühen Einstieg in Musikbusiness nicht missen. "Das hat mich schon geprägt", erklärt die Tochter des Komponisten und Musikproduzenten Norbert Endlich.

Trotzdem sieht die Künstlerin heute auch die Schattenseiten ihres frühen Erfolgs. "Man denkt immer noch: Alle machen das aus Freude, alle sind so lustig und kreativ - und irgendwann ist es gar nicht mehr so lustig", fasste sie ihre Zeit als Kinderstar zusammen. Im Jahr 2000 war die Karriere von "Junia" schließlich vorbei. "Das tat alles nicht mehr gut und war der Wendepunkt für mich", erklärte sie nun im Interview. Kurz darauf begann die Künstlerin in München klassischen Gesang zu studieren.  © 1&1 Mail & Media/teleschau

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