Sean Combs macht seinen aktuellen Künstlernamen jetzt offiziell zu einem Teil seiner Identität: Der ehemals als "P. Diddy" bekannte Rapper hat die legale Änderung seines zweiten Vornamens von John zu Love beantragt.

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Der 49-Jährige hat den Antrag bei den Behörden von Los Angeles eingereicht, um künftig statt Sean John Combs unter Sean Love Combs zu firmieren. Das bestätigte ein Sprecher des Rappers gegenüber dem US-Magazin "People". Damit macht P. Diddy etwas offiziell, das er schon vor längerer Zeit angeteasert hatte.

2017: Sean Combs will Brother Love werden

Angefangen hatte alles bereits vor zwei Jahren: Schon im November 2017 verkündete Sean Combs per Tweet, dass er künftig "LOVE aka Brother Love" genannt werden wolle – alle anderen Namen, die er im Verlauf seiner Karriere getragen habe, seien damit hinfällig. Er wisse zwar, dass es kitschig rüberkommen könnte, er sei aber nicht mehr der, der er zuvor gewesen war.

Bereits zwei Tage später tat er die Aktion allerdings wieder als Scherz ab: Die Leute könnten ihn mit jedem seiner bisherigen Namen ansprechen. Und wenn sie wollten, gerne auch mit "Love".

Die vielen Namen des P. Diddy

Sean Combs hat im Verlauf seiner Karriere immer wieder seinen Künstlernamen geändert: Als Gründer von Bad Boy Entertainment rappte er zunächst in den späten 1990er-Jahren als "Puff Daddy" für das eigene Label. In den 2000ern wechselte er seinen Namen zunächst zu "P. Diddy" und ließ dann das "P." weg und wurde "Diddy".

2017 kam dann der Schritt zu "Brother Love". Das Besondere ist, dass er diesen Namen jetzt erstmals auch auf behördlicher Seite führen und zu seinem offiziellen zweiten Vornamen machen will. Da die USA ein sehr liberales Namensrecht haben, dürfte er damit keine Probleme haben und künftig auch für die Behörden als Sean Love Combs unterwegs sein.  © 1&1 Mail & Media / CF

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